Hochzeitsrede als Brautvater

Hochzeitsrede als Brautvater

Sie halten eine Braut­va­ter­rede? Ich habe über 5.100 Reden geschrieben, Sie bekommen hier meine Tipps, Beispiele – und persön­liche Unterstützung.

Sie halten eine Braut­va­ter­rede? Ich habe über 5.100 Reden geschrieben, Sie bekommen hier meine Tipps, Beispiele – und persön­liche Unterstützung.

Tipps + Beispiele
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Alles für Ihre Brautvaterrede

I.) Häufige Fragen zur Brautvaterrede

Hochzeitsrede als Brautvater

1.) Überblick: Was sagen – und was nicht?

a) Was sagt der Brautvater zur Hochzeit?

Was sollte in Ihrer Hoch­zeits­rede als Braut­vater enthalten sein? Bereits seit 1999 schreibe ich persön­liche Hoch­zeits­reden für Braut­väter. Mit meiner folgenden Check­liste können Sie Ihre Braut­vater-Rede auch aufbauen und glie­dern:

  • Drücken Sie Ihre Freude über die Hoch­zeit aus
  • Erin­ne­rungen an die Kind­heit der Tochter
  • Loben Sie die Braut für ihre Tugenden
  • Loben Sie möglichst auch den Bräu­tigam für seine Tugenden
  • Betonen Sie die Liebe und das bishe­rige gemein­same Leben des Brautpaars
  • Begrüßen Sie den Bräu­tigam offi­ziell in Ihrer Familie
  • Malen Sie – lange über den schönen Tag hinaus – eine wunder­volle Zukunft aus
  • Plat­zieren Sie Ihre guten Wünsche zur Hoch­zeit mit einem Toast

Es bleibt Ihnen über­lassen, ob Sie dem Paar auch Tipps und Ratschläge mit auf den Lebensweg geben, was natür­lich altklug wirken kann.

b) Was sollte ich nicht sagen als Brautvater?

Die Bedeu­tung Ihrer Rede für Sie als Braut­vater kann ich auch privat nach­emp­finden. Ich bin selbst Vater einer zauber­haften Tochter. Ich möchte Sie als Braut­vater vor mögli­chen Fett­näpf­chen und Fauxpas‘ bewahren:

  • Kontra­pro­duk­tive Flos­keln wie „Ich verliere keine Tochter, sondern gewinne einen Sohn“ oder „… mit einem lachenden und einem weinenden Auge“. Werfen Sie nicht Worte wie „verlieren“ oder „weinen“ in den Raum! Formu­lieren Sie positiv.
  • Sagen Sie kein biss­chen ohne Bedacht – und eher nichts, was alle schon wissen („Liebes Braut­paar, ihr habt heute vor dem Altar ‚Ja‘ gesagt – ihr habt geheiratet“).
  • Muster­reden meidet jeder gute Hoch­zeits­redner wie der Teufel das Weih­wasser. Denn Muster­reden wirken unper­sön­lich – und bergen die Gefahr, dass Sie jemand mit einfa­chem Googeln als Plagiator entlarvt. Es wirft auch ein schlechtes Licht auf Sie, wenn Sie Ihre persön­li­chen Worte auf Ihre Tochter irgendwo aus dem Internet heraus­ko­piert haben.
  • Heißen Sie die „lieben Gäste“ des Braut­paars keines­falls „recht herz­lich will­kommen“. Sie als Braut­vater sind ein Gast, an diesem Tag der Liebe. Viel­leicht sind Sie auch Sponsor der Feier – aber Sie sind nicht der Gast­geber. Das Begrüßen der Hoch­zeits­gäste bleibt dem Braut­paar vorbehalten.
  • Das Thema Finanzen. 🙂

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2.) Zeitraum + Zeitpunkt: Wann hält der Brautvater seine Rede?

Eine der häufigsten Fragen, die mir Braut­väter im Rahmen unserer Zusam­men­ar­beit stellen:

„Wann halte ich meine Rede als Braut­vater idealerweise?“

Wann wird die Braut­va­ter­rede gehalten?

Hier muss man zwei Dinge ausein­an­der­halten: Zeit­raum und Zeitpunkt.

1.) Zeit­raum: Wann im Verlauf der Hoch­zeits­feier erfolgt die Rede des Braut­va­ters an das Braut­paar (zum Beispiel schon beim Sekt­emp­fang oder erst beim Festessen)?

2.) Zeit­punkt: Welche Posi­tion nehmen Sie als Braut­vater im Rednerreigen ein; also in jenem Zeit­raum, in dem auch andere Betei­ligte ihre Hoch­zeits­reden halten?

Die Antworten auf diese Fragen sind durch die Hoch­zeits­pla­nung meist schon vorgegeben.

Aller­dings lässt sich im Vorfeld oft noch verhandeln!

Deshalb lohnt es sich für Sie als Braut­vater, den besten Zeit­raum und Zeit­punkt zu kennen – um einen best­mög­li­chen Auftritt zu erzielen:

1.) Wann im Verlauf der Feier redet der Brautvater?

Der ideale Zeit­raum an diesem Tag, für Sie und Ihr Publikum:

Beim Abend­essen – und zwar nach der Vorspeise bzw. vor Buffet-Eröffnung.

Ihr Publikum sollte sitzen (und sich nicht die Beine in den Bauch stehen) sowie bereits etwas im Magen haben, aber noch nicht zu viel.

Hier darf ich mich einmal selbst zitieren, aus einem Inter­view der Nach­rich­ten­agentur dpa mit mir. Komplett lesen Sie es u. a. in der Tages­zei­tung DIE WELT:

Gäste mit knur­rendem Magen sind keine guten Zuhörer.

Es ist deshalb besser, wenn sie zumin­dest schon die Vorspeise zu sich genommen haben.

Sehen Sie den Hauch einer Chance, Einfluss zu nehmen auf die Orga­ni­sa­ti­ons­pla­nung der Hochzeitsfeier?

Dann versu­chen Sie es, wenn Ihnen ein anderer Rede-Zeit­punkt zuge­wiesen werden sollte.

2.) Redner-Reihenfolge: Wann kommt der Brautvater?

Die wich­tigste Rede der gesamten Hochzeitsfeier?

Die Rede des Brautvaters.

Ihre Hoch­zeits­rede als Braut­vater kommt daher in der Abfolge vor der Hoch­zeits­an­sprache des Bräu­tigam-Vaters (oder der Mutter Ihres Schwiegersohns).

Ihr Auftritt liegt in der Reihen­folge auch vor den Hoch­zeits­reden von Trau­zeuge, Bruder/Schwester und Freunden.

So weit, so eindeutig.

Wie ich als Reden­schreiber aus zahl­rei­chen Gesprä­chen mit Braut­vä­tern weiß, entstehen für den Braut­vater jedoch weitere Fragen zur Abfolge der Hochzeitsreden.

Im Folgenden die drei häufigsten Fragen:

„Was, wenn meine Frau eben­falls eine Rede halten möchte?

Gilt dann „Ladies first“?

In diesem Fall nicht.

Auch Ihre Frau, mit ihrer Rede als Braut­mutter, ist nach Ihnen an der Reihe.

Weil das kein gutes Bild abgibt, denken Sie an eine Alternative:

Gemeinsam reden!

Sie können die Hoch­zeits­rede gemeinsam als Eltern halten (idea­ler­weise in Dialog­form, als Zwiegespräch).

Dies sorgt für ein schönes, posi­tives Bild – und auch auto­ma­tisch für einen lebhaf­teren Vortrag, dank Abwechs­lung durch stän­dige Sprecherwechsel.

„Und meine Tochter … wenn sie als Braut redet?

Meine Tochter ist doch die Hauptperson!“

„Braut­rede“ bedeu­tete tradi­tio­nell immer: Hoch­zeits­rede des Brautvaters.

Doch unter „Braut­rede“ versteht man mitt­ler­weile die Rede Ihrer Tochter.

Ja, heut­zu­tage hält auch die Braut immer öfter eine Hochzeitsrede.

Aber eines ist (Stand: 2022) gleichgeblieben:

Sollte Ihre Tochter als Braut reden, muss sie Ihnen eben­falls den Vortritt lassen in der Redner-Reihenfolge.

Der Vater muss den Anfang machen mit seiner Hochzeitsrede.

Selbst die große Abend­rede des Bräu­ti­gams hat nach Ihrer Rede zu erfolgen.

„Vor mir will mein Schwie­ger­sohn aber die Hoch­zeits­gäste begrüßen.

Wer darf denn nun den Anfang machen?“

Dies ist tatsäch­lich die einzige Ausnahme von der Regel, dass der Braut­vater immer zuerst kommt:

Kurze Begrü­ßungen!

Ihr Schwie­ger­sohn darf vor Ihnen Begrü­ßungs­worte von sich geben, in seiner Rolle als Gastgeber.

Das gilt ebenso für die Begrü­ßung als Braut oder Braut­paar – sowie für den Gast­stät­ten­be­treiber, Hotel­di­rektor oder Küchenchef.

All diese Personen dürfen die Gäste will­kommen heißen, noch vor Ihrer Hoch­zeits­rede als Brautvater.

Aber nur kurz! Also nicht im Ausmaß einer regel­rechten Hoch­zeits­rede, sondern nur in zwei, drei Sätzen.

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3.) Wie lang sollte ich als Brautvater reden?

Mindes­tens 3 Minuten.

  • 4 und 5 Minuten sind eine ange­mes­sene Länge
  • ab cirka 7 Minuten wird Ihre Braut­vater-Rede lang
  • mehr als 10 Minuten werden meist als zu lang empfunden

Die Hoch­zeits­rede gehört zu Ihren wich­tigsten Aufgaben als Braut­vater an diesem Tag.

Doch wird Ihre Hoch­zeits­rede als Braut­vater auto­ma­tisch bedeu­tender, beein­dru­ckender – besser …

Je länger sie ist?

Miss­fällt Ihre Ansprache dem Publikum, haben Sie Ihre Aufgabe nicht wirk­lich erfüllt.

Deshalb denken Sie bei der Rede­länge ans Publikum.

Was wünschen sich Ihre Zuhörer?

Anders gefragt:

Was haben alle Ihre Zuhörer bei der Hoch­zeits­feier gemeinsam?

Alle mögen kurze Reden.

Sie können deshalb Ihrem Publikum explizit verspre­chen, dass Sie sich kurz­fassen mit Ihrer Hoch­zeits­rede als Brautvater.

Tun Sie dies am besten schon zu Beginn Ihrer Hochzeitsansprache.

Wie formu­lieren Sie dies als Vater der Braut?

Möglichst kurz und knapp!

Vermeiden Sie lang­at­mige Flos­keln wie:

Ich glaube, dass ich mir als Braut­vater ange­sichts der nun doch schon recht deut­lich fort­ge­schrit­tenen Zeit erlauben darf, mich mit meiner Hoch­zeits­rede etwas kürzer zu fassen als von mir im Vorfeld geplant, was doch vermut­lich ganz im Sinne des Braut­paars und aller Hoch­zeits­gäste sein dürfte …“

Formu­lieren Sie Ihr Verspre­chen, kurz zu spre­chen, möglichst kurz.

Denn damit signa­li­sieren Sie direkt, dass Sie Ihr Verspre­chen auch einhalten – oder sich zumin­dest darum bemühen.

Deshalb empfehlen sich Formu­lie­rungen wie

„Ich fass‘ mich kurz mit meiner Hochzeitsrede“

oder noch kürzer

„Ja, ganz kurz, liebe Hochzeitsgäste!“

Verzichten sollten Sie auf die folgende Formulierung:

„Ich will gar keine lange Rede halten.“

Warum werfen Sie die Formu­lie­rung „lange Rede“ in den Raum, wenn Sie eine kurze Rede halten möchten?

(Ob Sie dann tatsäch­lich eine lange oder eine kurze Braut­va­ter­rede halten, ist natür­lich eine ganz andere Frage.)

Es geht für Sie als Braut­vater darum, eine kurze, knappe Ansprache explizit zu verspre­chen.

Perfekt sind indi­vi­du­elle Herlei­tungen und Anspie­lungen, mit denen Sie nahtlos ins eigent­liche Thema einsteigen, also ins Hoch­zeits­thema. Sehen Sie dazu ein Beispiel:

Brautvater-Versprechen, kurz zu sprechen

Beispiel-Formu­lie­rung, vor allem für den Rede-Einstieg:

„Liebe Eva, lieber Adam – liebe Hochzeitsgäste!

Ja, eine Hoch­zeits­rede vom Braut­vater muss sein. 🙂

Aber sie wird bestimmt nicht so lang wie unser Braut­paar verlobt war. 🙂

Denn sieben Jahre sind eine lange Zeit.

Eine Zeit, in der zwei Menschen wirk­lich heraus­finden können, ob sie in guten und auch schlechten Tagen Halt anein­ander finden.

Die Erkenntnis ist wohl recht positiv ausgefallen.

Was uns schon die Exis­tenz der heutigen Festi­vität unzwei­deutig signalisiert. 🙂

Inso­fern darf ich mich tatsäch­lich kurz­fassen bei meiner Braut­vater-Rede – und werde dies auch tun!“ 🙂

(…)

Ob Sie sich lang- oder kurz­fassen möchten – machen Sie sich auf eines gefasst:

Mögli­cher­weise wird Ihnen Ihre Rede­länge sekun­den­genau vorge­schrieben, in einem aufwän­digen Ablaufplan.

Hoch­zeits­feiern sind heut­zu­tage ja oft durch­ge­taktet wie ein Militärmanöver.

Für die Rede­länge erfah­rungs­gemäß ein Vorteil!

Denn hält Ihnen Ihre Tochter eine Excel-Tabelle vom Hoch­zeits­planer unter die Nase, auf der Sie sekun­den­genau die Dauer Ihrer Braut­va­ter­rede ablesen können und Ihr Rede-Einsatz gene­ral­stabs­mäßig verzeichnet ist – dann wird Ihnen in der Regel eine über­ra­schend kurze Rede­zeit vorgegeben.

Sind jedoch mehr als 7 Minuten für Ihren Auftritt einkal­ku­liert, igno­rieren Sie dies still­schwei­gend und beenden Sie Ihre Braut­vater-Rede einfach etwas früher.

Es wird niemandem auffallen.

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4.) Wie besiegt man sein Lampenfieber als Brautvater?

Reden als Braut­vater: Schon bei dem bloßen Gedanken daran perlt vielen Menschen der Schweiß von der Stirn.

Während einer Hoch­zeits­feier aufstehen, um Aufmerk­sam­keit bitten …

Abwarten, bis sich das Stim­men­ge­wirr gelegt hat …

Und sich wünschen, dass hoffent­lich auch der Letzte beim Feiern verstummt – durch das unge­dul­dige Gezi­schel einer Tante.

Dann ruhen alle Augen auf Ihnen.

Eine gewisse Nervo­sität und auch schlimmes Lampen­fieber: Das ist völlig normal. Ebenso zeigt die Praxis:

Den Leiden des Braut­va­ters entspre­chen oft genug die Leiden seiner Zuhörer. Eine Ansprache zum Fest, eine Braut­rede zum „schönsten Tag im Leben“, kann ein Feuer­werk sein, eine kalte Dusche oder so pein­lich wie manche Hoch­zeits­spiele. Leider zählt sie in den seltensten Fällen zur ersten Kate­gorie. Schöne Geschenke zur Hoch­zeit sehen anders aus.

Vorbe­rei­tung ist das wich­tigste Stich­wort, das erfolg­reiche Redner kennen.

Durch die Mühe der Vorbe­rei­tung kann sich viel Schweiß sparen, wer unsi­cher ist. Neben einem gut ausge­ar­bei­teten Rede­ma­nu­skript gibt es noch mehr Tricks, Rede­angst und Lampen­fieber zu über­winden.

Doch jenseits der eigenen Befind­lich­keit sollte man(n) sich eine Tatsache deut­lich machen:

Eine schlechte Ansprache bei der großen Feier der Liebe ist eine grobe Unhöf­lich­keit. Und sie erhöht sogar noch das Lampenfieber:

Eheschlie­ßungen bringen es tradi­tio­nell mit sich, dass die Zuhörer dem Redner ihre Aufmerk­sam­keit schenken; sie leihen ihm ihr Ohr. Mit anderen Worten:

Das Publikum gibt Ihnen als Braut­vater bei Ihrer Rede einen Vertrau­ens­vor­schuss. Riskiert an diesem Tag unwie­der­bring­liche Lebens­zeit – in der Hoff­nung, dafür „etwas gesagt zu bekommen“. Und nicht bloß eine Reihung billiger Flos­keln und zusam­men­ge­stop­pelter Phrasen.

Gnade Gott jenem Braut­vater, der diese Hoff­nung enttäuscht. Wie reagieren Gäste auf eine schlechte Rede bei einer Hoch­zeits­feier? Mit deut­li­chen Signalen machen sie ihrer Lange­weile und ihrem Unmut Luft:

Stöhnen und Stüh­le­rü­cken bei der Rede des Braut­va­ters, Kopf­schüt­teln und hoch­ge­zo­gene Augen­brauen, Gegähne, Geschwätz und Gewisper – oder gar Gerenne zum WC: demons­tra­tive Gäste-Abgänge zur Toilette. Solche Stör­si­gnale verun­si­chern Sie als Redner enorm, lassen das Lampen­fieber während der Braut­vater-Rede bestehen – oder es sogar ansteigen. 

Eine unzu­rei­chende Vorbe­rei­tung beein­träch­tigt daher Ihre Vortrags­si­cher­heit an dem großen Tag.

Obend­rein gilt für Ihre Ansprache in Vater-Funk­tion, dass eine Pflicht zu erfüllen ist: Jahr­hun­derte männ­li­chen Spotts und weib­li­cher Eman­zi­pa­ti­ons­be­mü­hungen haben es nicht geschafft, dem Hoch­zeitstag den Nimbus des „schönsten Tags im Leben“ zu nehmen.

Der Braut­vater sollte dies lieber auch nicht versu­chen. Sonst wird der Nimbus für ihn zum Limbus – der Vorhölle. Geht es ums Heiraten, versteht so mancher keinen Spaß mehr, über den er bzw. sie bei einem Glas Wein noch gelacht hätte.

Leicht kann die Vorhölle hinterher zur wahr­haf­tigen Hölle werden. Wenn die Trau­zeugen oder Freunde des Braut­paars das schänd­liche Gestotter für die Ewig­keit fest­halten – auf YouTube oder Face­book. Ganz abge­sehen von dem gerechten Zorn von Braut und Brautmutter.

Daher sehen wir die Sache lieber positiv: Ihr Auftritt bei der Liebes-Feier ist eine Chance – die Sie nutzen sollten! Ich helfe Ihnen dabei. Ich bespreche mit Ihnen Ihre Rede als Braut­vater, verbes­sere oder schreibe sie komplett – und das können Sie kostenlos ausprobieren.

Nicht nur namhafte Unter­nehmen zählen zu meinen Kunden, sondern auch sehr viele Privat­leute in ihrer unge­wohnten Rolle als Brautvater.

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II.) Planvoll in 7 Schritten zu Ihrer Brautvaterrede

1. Wählen Sie die Tonart Ihrer Brautvater-Rede

Zahl­lose glück­liche Ehen wurden begonnen, ohne dass der Braut­vater sich jemals im Leben die Mühe einer Rede machte.

Warum also Sie?

Muss der Braut­vater eine Rede halten, weil es einer gemein­samen Konven­tion entspricht?

Weil Sie als Vater Ihre Meinung sagen möchten – oder Sie das Gefühl haben, Ihre Familie gegen­über der Familie des Bräu­ti­gams reprä­sen­tieren zu müssen? Even­tuell nach dem Motto:

„Diese arro­ganten Akade­miker nehmen uns als einfache Hand­werker doch gar nicht für voll!“

Dann fangen Sie viel­leicht so an:

Anspruchsvolle Brautvaterrede mit Zitaten

Beispiel-Formu­lie­rungen für Einstieg, Mittel­teil und Schluss:

„Liebes Braut­paar, liebe Hochzeitsgäste,

ich beginne mit Arthur Schopenhauer.

Die Nutzung von Scho­pen­hauer in einer Rede anläss­lich einer kirch­li­chen Hoch­zeit hat Vorteile.

Zuerst einmal versetzt die Nennung des Namens die Zuhö­rer­schaft in einen Schockzustand. 🙂

Dieser wiederum ist nur schwer von gebannter Aufmerk­sam­keit zu unterscheiden. 🙂

Zwei­tens hat Scho­pen­hauer kluge Dinge über die Ehe gesagt.

Ich verweise auf seine Bemer­kung, mit der Heirat halbiere man seine Rechte und verdop­pele seine Pflichten. 🙂

Er verglich das Heiraten eben­falls mit dem Versuch, mit verbun­denen Augen einen Aal aus einem Sack voller Schlangen herauszufinden. 🙂

Spätes­tens jetzt, liebe Hoch­zeits­gäste, werden Sie alle sich nur eine Frage stellen:

Wie kommt der – und damit meinen Sie mich 🙂 – aus dieser Sache – und damit meinen Sie diese Rede 🙂 – wieder heil heraus? 🙂

(hier die Auflö­sung)

Oder wollen Sie einfach „Stim­mung in den Laden bringen“?

Möchten Sie den Bräu­tigam in Ihrer Familie herz­lich will­kommen heißen – und dem Hoch­zeits­paar Ihren Segen geben, bevor alle ihre Gläser erheben?

Oder drängt es Sie, in diesem feier­li­chen Moment die Braut­leute an Ihren Lebens­er­fah­rungen teil­haben zu lassen?

Entspre­chend diesen Absichten und Vorgaben sollte der Ton der Rede gefunden werden.

Viel­leicht möchten Sie zum Beispiel mit einfa­chen und gefühl­vollen Worten Ihre Tochter in den Ehestand verabschieden?

Dann wählen Sie wahr­schein­lich das Format „Gedicht“. Selbst dann, wenn Sie – außer­halb einer Hoch­zeits­rede – übli­cher­weise eher selten in Reimen sprechen. 🙂

Ein Hoch­zeits­ge­dicht als Braut­vater sorgt mit einfa­chen Worten für eine gefühl­volle Stimmung:

Brautvaterrede als Gedicht

Beispiel-Formu­lie­rung für Einstieg oder Mittelteil:

„Lässt man ein wenig Anstand walten,
so muss man eine Rede halten, 🙂
an einem solchen großen Tag -
drum hört gut zu, was ich jetzt sag! 🙂

Als Braut­vater ist’s mir ein Vergnügen,
dieser Feier mit einer Rede zu genügen. 🙂

Wir wissen, früher oder später
betrifft es einmal alle Väter:

Wenn ihre Tochter flügge werden,
ist das kein leichter Tag auf Erden.

Das Haus ist plötz­lich still und leer,
so viel Gewohntes gibt’s nicht mehr.

Man hängt an allen Kindern sehr,
bei Töch­tern ist’s noch mal so schwer.

Vor kurzem noch im Kinderwagen
sieht man sie heut das Braut­kleid tragen.

Man denkt, sie ist noch winzig klein,
da parkt sie schon ihr Auto ein.

Auch wenn man’s manchmal anders will,
die Zeit steht leider niemals still.

Es ist nun einmal so auf Erden,
dass Kinder halt erwachsen werden.

Ich freu’mich über alle Gäste
und wünsch’dem Braut­paar nur das Beste!

Doch zwischen Blumen und Geschenken
heißt es nun: an die Zukunft denken.

An gut gestellte, sichere Weichen,
an Bahnen, die ein Leben reichen.“

(…)

Nicht in allen Fällen erscheint bei einer Hoch­zeits­rede als Braut­vater ein lustiger oder humor­voller Stil passend, während in anderen Fällen der besinn­liche, sach­liche oder gefühls­be­tont-poeti­sche Ton keine Freude schenkt.

Ebenso wie ein gutes Auto­mobil die rich­tige Zusam­men­stel­lung von Motor­kraft und Antriebs­system braucht, bringen Sie Ihre Rede lieber ohne Schwund und Durch­drehen der Räder auf die Straße.

Grund­sätz­lich ist eine Heirat in unserem Kultur­kreis aber eine heitere und freud­volle Ange­le­gen­heit; es geht an diesem Tag um Liebe und Glück – woran sich Ihre Rede in Inhalt und Stil anpassen sollte.

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2. Wählen Sie die Botschaft für Ihre Brautvater-Rede

Was wollen Sie den Zuhö­rern und allen voran Ihrer Tochter mitteilen?

Wer eine Hoch­zeits­rede als Braut­vater hält, sollte etwas zu sagen haben.

Schließ­lich ist eine Hoch­zeit keine poli­ti­sche Veran­stal­tung, bei der alleine schon der Auftritt des Redners die Botschaft beinhaltet und die inhalt­liche Aussage der Rede eher sekundär erscheint.

Zur Vorbe­rei­tung formu­lieren Sie als Braut­vater Ihre Botschaft und Ihre Kern­aus­sagen in einigen knappen Sätzen zum Thema.

Möchten Sie dem Braut­paar als Ratgeber ein paar goldene Tipps mit auf den Lebensweg geben – für ewige Liebe, ein gutes Leben und eine gelun­gene Partnerschaft?

Oder mögli­cher­weise ist Ihre Botschaft viel­mehr, die jungen Eheleute in Ihrer Hoch­zeits­rede lieber vor Fehlern zu warnen, die Sie selbst gemacht haben?

Mit der Hoch­zeit wird die liebe Tochter vom Mädchen zur Frau (offi­ziell).

Daher bedeutet eine Rede als Braut­vater häufig einen – viel­leicht etwas altmo­disch erschei­nenden, dennoch tief empfun­denen – Abschied von der Tochter.

Liegt Ihnen dies als Botschaft beson­ders am Herzen, können Sie an die Geburt Ihrer Tochter anek­do­ten­haft erin­nern. Beispiel:

Erinnerung an die Geburt der Tochter

Beispiel-Formu­lie­rung für Einstieg oder Mittelteil:

„Liebe Hoch­zeits­gäste,

nun sind fast 29 Jahre vergangen, seit ein verspä­tetes Weih­nachts­ge­schenk früh das Licht der Welt erblickte.

Kurz nach Weih­nachten hat mein kleiner Engel als Früh­ge­burt mein Herz mit Liebe erfüllt.

Ich erin­nere mich noch genau daran, Eva …

Wie ein kleines Vögel­chen lagst du da im Brut­kasten – und hast mich verzaubert.

Heute, viele Jahre später, verzau­berst du oben­drein deinen Adam.

Seit heute auch in seiner Eigen­schaft als Ehemann.

Wir alle können sehen, dass aus meinem kleinen Vögel­chen längst eine bezau­bernde Frau geworden ist.

Natür­lich nicht ohne so manch miss­lun­genen Flug­ver­such auf der Strecke bis hierhin. 🙂

Doch so stur – oder sagen wir: so beharr­lich 🙂 -, wie du manchmal auch sein magst …

Genauso beharr­lich hast du immer deinen Weg gesucht und gefunden.

Und der hat uns heute sinni­ger­weise ins Restau­rant zum Goldenen Adler geführt. 🙂

Ich bin stolz wie ein Adler, dass du so einen guten Mann gefunden hast, Eva!

Liebes Braut­paar, durch eure hervor­ra­gende Part­ner­wahl und durch eure tiefe Liebe zuein­ander sind euch Flügel gewachsen, die euch durch euer ganzes Leben tragen können (…)“

Auch, wenn der Abschied von der Tochter schmerzt, können Sie Ihren Stolz ausdrü­cken oder die Formu­lie­rung „Ich freue mich, dass …“ verwenden.

Über­legen Sie nur, wie genau Sie das tun.

Denken Sie bei der Konzep­tion Ihrer Rede an das Märchen von Schneewittchen:

Gift sollte mit einem süßen Apfel verab­reicht werden und keine Sofort­wir­kung haben.

Wenn Sie also den Bräu­tigam für einen Voll­trottel halten, könnte auch dies eine Botschaft sein.

Verab­reicht in freund­li­chen Worten.

Und falls Ihr Schwie­ger­sohn wirk­lich so dumm ist, wie Sie glauben, wird er es niemals bemerken.

Lassen Sie doch einmal das folgende Beispiel auf sich wirken:

Aussage-Anker: humorvolles Zitat

Beispiel-Formu­lie­rung für Einstieg oder Mittelteil:

„Meine liebe Tochter Eva, lieber Adam – liebe Hochzeitsgäste!

Warum liebt eine Frau einen Mann?

„Männer tragen die schweren Einkaufstaschen.“ 🙂

Die hier in Bayern gebo­rene Schrift­stel­lerin Victoria B. Robinson hat dies in ihrem Best­seller geschrieben:

„111 Gründe, Männer zu lieben.“

Keine Sorge, liebe Gäste:

Ich zähle jetzt nicht alle 111 Gründe auf, die für uns Männer sprechen.“ 🙂 (…)

Völlig unver­däch­tige Auto­ri­täten zitieren, um sie für die eigene Botschaft zu nutzen … das ist, mit Bedacht gemacht, eine exzel­lente rheto­ri­sche Tarnweste.

Unan­greifbar machen Sie sich in Ihrer Hoch­zeits­rede als Braut­vater auch, indem Sie Tatsa­chen­be­haup­tungen durch bild­hafte („blumige“) Sprache ersetzen.

Durch den Einsatz von Meta­phern erzielen Sie starke Wirkung mit freund­li­chen Worten, ohne dass man Sie auf Fakten fest­na­geln kann.

Um eine Meta­pher eloquent und eingängig einzu­setzen, sollten Sie sie indi­vi­duell herleiten.

Dazu im Folgenden ein Beispiel, herge­leitet über das gemein­same Hobby des Braut­paars (Brett­spiele):

Anspielung auf gemeinsames Hobby des Brautpaars

Beispiel-Formu­lie­rung für Einstieg oder Mittelteil:

„Ja, liebe Hoch­zeits­gäste – der Braut­vater über­gibt die Braut – und zwar gerne!

Denn hier ist – buch­stäb­lich – Liebe im Spiel.

Unsere beiden passio­nierten Brett­spiel-Freunde haben heute auch endlich das Ja-Wort ins Spiel gebracht – aus Liebe.

Ein wirk­lich unschlag­barer Joker. 🙂

Meine liebe Tochter Eva, mein lieber Schwie­ger­sohn Adam:

Heute habt ihr beide sozu­sagen die Schloss­allee erreicht – und einen echten Gewinner-Zug gemacht – in eurem gemein­samen „Spiel des Lebens“!

Ein Spiel, das span­nender wird als „Siedler“, „Tempo, kleine Schnecke“ und „Mensch ärgere dich nicht“ zusammen; davon bin ich absolut überzeugt. 🙂

Denn hier … ja, hier ist Liebe im Spiel!

Liebe, so unend­lich wie eine Runde Monopoly! 🙂

Ihr beide gehört einfach zusammen wie ein Pasch – und das habt ihr heute endlich offi­ziell gemacht!

Und wir alle, wir freuen uns mit euch über euer Glück!“

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3. Wühlen Sie nach Anekdoten für Ihre Ansprache als Brautvater

Abstrakte Wahr­heiten erfreuen den Intellektuellen.

Hoch­zeits­gäste hören lieber Geschichten.

Suchen Sie nach Anek­doten, die für Ihre Tochter bezeich­nend sind, für das Verhältnis zu den Eltern, zu Freunden, Kollegen usw.

Ein wenig Fein­ge­fühl ist dabei ange­sagt, wenn zwei sich lieben.

Nicht jede lustige Bege­ben­heit muss aus dem engeren Fami­li­en­kreis in die Quasi-Öffent­lich­keit einer Hoch­zeits­feier dringen, und eine Braut möchte nicht an jede Eska­pade erin­nert werden.

Wer dies beher­zigt und auf seiner Check­liste auch die gewählte Tonart hat – der hat schon ausrei­chend Rede­ma­te­rial gefunden.

Rund 140.000 Ehen werden allein in Deutsch­land jedes Jahr geschlossen, dazu etwa 45.000 in Öster­reich und fast 40.000 in der Schweiz.

Wie oft hat ein Braut­vater dabei ein falsches Wort gesagt, das ihm seine Tochter krumm genommen hat ..?

Gerade in Corona-Zeiten, wo eine Hoch­zeits­rede auch mal komplett per Video gehalten wird, doku­men­tiert sich der Fauxpas auch noch auf ewig digital.

Wenn Sie 100 % auf Nummer Sicher gehen und keine Anek­dote zum Besten geben möchten, die der Braut viel­leicht doch die Scha­mes­röte ins Gesicht treiben könnte – dann knüpfen Sie einfach an eine völlig unver­däch­tige Eigenart Ihrer Tochter an.

Zum Beispiel an ihren Lieblingsfilm.

Darauf können Sie sogar Ihre komplette Braut­va­ter­rede aufbauen:

Unverdächtige Eigenart statt peinlicher Anekdote

Beispiel-Rede, aufbauend auf dem Lieb­lings­film der Braut:

„Liebe Gäste!

Und vor allen:

Liebe Eva, lieber Adam – liebes Hochzeitspaar!

Zu eurer Traum­hoch­zeit servier’ ich euch eine traum­hafte Braut­va­ter­rede ☺ – ist doch klar!

Na ja, in Wahr­heit bin ich kein Schiller und auch kein Goethe …

So mancher Reim brachte mich doch in schwere Nöte. ☺

Darum bediene ich mich beim Lieb­lings­film der Braut – wo die Haupt­figur Jack ein berühmtes Zitat raushaut:

„Ich bin der König der Welt!“ ruft er aus tiefster Kehle.

Und so denkt auch der Bräu­tigam heute, tief in seiner Seele.

Ja, lieber Adam – oder sag’ ich gleich:

„Lieber Schwie­ger­sohn“?

Du bekommst Eva – und mich als Schwie­ger­vater dazu, als Extra-Lohn. ☺

Bist der König der Welt – mindes­tens für deine bezau­bernde Braut. ☺

Du bist der Mann, der sich ein ganzes Leben mit ihr zusammen traut! ☺

Du kamst als junger Prinz daher, ☺ vor vielen Jahren.

Du hast sie sofort als Königin deines Herzens ausge­macht – und gleich mal mit deinem sympa­thi­schen Lächeln ange­macht, ehm angelacht. ☺

Du bist ein sympa­thi­scher Mensch, hilfs­be­reit und gut erzogen; der ruhende Pol im „Königs­haus“, glät­test stets die Wogen.

Hast längst deine guten Spuren in Evas Leben hinter­lassen – darum wird, was ich nun sage, dich auch nicht überraschen:

Ganz offi­ziell – und begleitet von einer imagi­nären Fanfare – ☺ ernenne ich dich hiermit zum Herzens­könig meiner Tochter für alle Jahre!

Will­kommen in der Familie, deren Teil du längst bist.

Wir hätten dich sonst auch wirk­lich sehr vermisst. ☺

Meine liebe Eva!

„Ich bin der König der Welt“ – ein Zitat, das in deinem Lieb­lings­film Tränen entfacht, und heute lebst du selbst ein Märchen aus Tausend­und­einer Nacht.

Du bist seine „Rose“, er dein „Jack“ – aber mit Happy End!

Jeder eurer Gäste die große Liebe zwischen euch erkennt.

Du bist ein herzens­guter Mensch und für alle die gute Seele – ohne dich für alle deine Freunde so viel im Leben fehlte.

Bist auch eine flei­ßige Frau – als Mädchen eine zucker­süße Streberin: ☺

In deinen Zeug­nissen waren immer viele Einser drin. ☺

Auch im Leben hast du eine 1, denn du hast deinen Traum­prinzen gefunden – und dich nun mit einem bedeu­tungs­vollen „Ja“ auf ewig an ihn gebunden.

Ja, heute erlebten wir die Krönung von dir und deinem auser­wählten Gatten. ☺

Ihr seid ein Traum­paar – stellt selbst Rose und Jack in den Schatten. ☺

Nur bei der Musik habt ihr gele­gent­lich schon mal verschie­dene Ansichten … ☺

Wenn du deinen Hip-Hop aufdrehst, würde sich Adam gerne die Ohren abdichten. ☺

Und auch, ob nun „Titanic“ oder „Star Wars“ besser ist, bleibt ungeklärt. ☺

Ich zitierte anfangs aus Titanic – da wär’ zum Schluss was aus „Star Wars“ gar nicht verkehrt?

Und so sag’ ich euch mit meinem fast letzten Reim:

Liebe Eva, lieber Adam – „möge die Macht mit euch sein“!

Von Herzen alles Gute für eure Zukunft, gekröntes Hochzeitspaar!

Genießt den heutigen Abend mit mir ☺ und eurer Gästeschar!

Lasst uns das Glas auf die Königin und ihren König erheben, liebe Gäste – dann ist nun auch Schluss mit langen Reden! ☺

Prosit! ☺

(…)

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4. Werfen Sie weg, bei Ihrer Hochzeitsrede als Brautvater – um der Pointen willen

Dass die Würze in der Kürze liegt, sollte allge­mein bekannt sein.

Ob Sie also nun zur Hoch­zeits­feier Ihrer Tochter reden oder bei der Heirat von Ihrem Sohn:

Picken Sie die tref­fendsten Anek­doten heraus und straffen Sie den Inhalt.

Behalten Sie immer das Thema im Auge.

Umwege führen zwar eben­falls zum Ziel, auch bei Hoch­zeits­reden als Brautvater.

Auf dem Gebiet der Rhetorik jedoch führen Umwege niemals zum Herzen der Zuhörer.

Denn sprach­liche Girlanden sind lobenswert.

Aber nur, wenn sie den Weg zur Pointe schmücken.

Siehe auch die Hoch­zeits­rede von Heinz Erhardt:

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5. Wagen Sie, authentisch zu sein

Origi­nell sein ist eine Sache. Authen­tisch sein die andere.

In der Vorbe­rei­tung Ihrer Braut­vater-Hoch­zeits­rede sind Sie nun bereits große Schritte vorangekommen:

Sie haben 1. den Tonfall gewählt, 2. Ihre Botschaft fest­ge­legt, 3. Anek­doten dazu über­legt (oder recher­chiert) und 4. das beste Mate­rial für Ihre Rede ausgewählt.

Nun haben Sie alles in der Hand, um an die text­liche Ausge­stal­tung zu gehen.

Bleiben Sie dabei glaub­würdig in Ihren Formulierungen.

Für den Vater der Braut gilt: „Man(n) lasse sich nicht verbiegen!“

Da nun mal Ihre eigene Tochter heiratet und Sie als Zeichen des Mitein­ander mit einer Braut­vater-Rede glänzen wollen, tun Sie lieber es auf Ihre ganz eigene Art.

Drücken Sie sich gewählt aus, beachten Sie den offi­zi­ellen Charakter einer Hoch­zeits­rede als Brautvater.

Aber hüten Sie sich davor, eine große Rolle zu spielen, die nicht zu Ihnen passt.

Wie sagte Napo­leon so treffend:

„Vom Erha­benen zum Lächer­li­chen ist es nur ein Schritt.“

Doch der erste Schritt beim Schreiben ist oft schwer:

Das berühmte weiße Blatt Papier liegt vor Ihnen – bezie­hungs­weise der leere Bildschirm.

Wie können Sie als Braut­vater Schreib­blo­ckaden überwinden?

Bevor­zugen Sie beim Verfassen Ihrer Hoch­zeits­rede Stift und Papier gegen­über Monitor und Tastatur!

Denn am Computer tendiert man dazu, schon druck­reif formu­lieren zu wollen, was den Gedan­ken­fluss beim Schreiben blockieren kann.

Um in die Gänge zu kommen, schauen Sie sich doch auch einmal an, wie andere in Ihrer Lage als Braut­vater gehan­delt haben.

Sehen Sie sich zum Einstieg zwei Rede-Beispiele aus dem echten Leben an:

hoch­zeits­rede jana’s Papa

Auch, wenn Sie Ihre eigene Ansprache zur Hoch­zeit Ihrer Tochter anschlie­ßend ganz anders gestalten … Reale Rede-Beispiele anzu­schauen, kann tatsäch­lich helfen, Schreib­blo­ckaden zu überwinden:

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6. Hochzeitsrede als Brautvater gut aufbauen

Viel wich­tiger als die Grob­glie­de­rung: Ein guter Einstieg – und die Fein­glie­de­rung auf Satz- und Wort-Ebene.

Die gute alte Rede-Drei­tei­lung – Einlei­tung, Haupt­teil und Schluss – hat auch in unseren Zeiten noch ihre Berech­ti­gung und ist ein wich­tiger erster Anhalts­punkt für Sie, wenn Sie Ihre Inhalte gliedern.

Beim groben Aufbau hilft Ihnen auch meine Check­liste unbe­dingt notwen­diger Inhalte Ihrer Braut­vater-Rede:

Die Punkte in der Check­liste können Sie chro­no­lo­gisch, als Aufbau­schema verwenden – und sofort steht die Glie­de­rung Ihrer Brautvater-Rede.

Die Hoch­zeits­rede des Braut­va­ters gehört zu den Rede-Arten, bei denen auch ein streng chro­no­lo­gi­scher Aufbau sehr gute Wirkung erzielen kann:

  1. Geburt der Tochter
  2. Entwick­lung ihres Charakters
  3. Kennen­lernen des Bräutigams
  4. (…)

Sehen Sie dazu als Beispiel nun die aktuell wohl belieb­teste Braut­vater-Rede der Welt.

Allein im Heimat­land des Redners haben fast eine Million Menschen diese Rede gehört und gesehen.

Diese englisch­spra­chige Hoch­zeits­rede eines Vaters wurde unter­ti­telt und viel­fach auf anders­spra­chigen Inter­net­seiten rund um den Globus weiterverbreitet.

Somit dürften bereits mehrere Millionen Menschen dieser Braut­vater-Rede gelauscht haben.

Der Vater hat seine Hoch­zeits­rede strikt chro­no­lo­gisch gegliedert.

Er signa­li­siert seinen Aufbau den Hoch­zeits­gästen mit einem „Es war einmal …“ am Anfang:

(Falls Sie des Engli­schen nicht allzu mächtig sind: Hier habe ich die Rede für Sie über­setzt.)

Das konsis­tente Aufbau-Schema ist ein Erfolgs­ge­heimnis dieser Brautvater-Rede.

Sche­mata bergen jedoch immer die Gefahr einer Einengung – und das gilt auch beim Verfassen einer Hochzeitsrede.

Die Glie­de­rung entsteht oft beim Schreiben nahezu auto­ma­tisch, wie von selbst.

Wenn es Ihnen so passiert, dann lassen Sie es zu und Ihren Gedanken freien Lauf.

So entsteht ein natür­li­cher Aufbau, der wirkungs­voller sein kann als jedes starre Gliederungsmuster.

Ohnehin viel wich­tiger als ein Schema F:

Über­haupt einen guten Einstieg in die Braut­vater-Rede finden!

Das gehört zur eminent wich­tigen Fein­glie­de­rung. Über­legen Sie sich:

„Welchen Satz aus meinem Anfangs­teil plat­ziere ich ganz am Anfang, als aller­ersten Satz meiner Ansprache als Brautvater?“

Denken Sie dabei daran, dass Ihr Publikum wie eine begeh­rens­werte Frau reagiert:

Wenn Sie das liebe Publikum „herum­kriegen“ wollen, dann muss die Ansprache, der erste Satz passen, denn eine zweite Chance gibt es nicht an diesem Tag.

Suchen Sie also nach dem passenden Einstieg, der die Zuhörer packt.

So signa­li­sieren Sie den Hoch­zeits­gästen, dass einige kurz­wei­lige Minuten zu erwarten sind – und keine trockene Abhand­lung, die man nur höfli­cher­weise und gänz­lich desin­ter­es­siert zu über­stehen hat.

Wie schaffen Sie diesen Einstieg in Ihre Brautvater-Rede?

Sie könnten sich Ihre Hoch­zeits­rede als Braut­vater schreiben lassen von mir. 😊

Ansonsten: Einige Beispiele für den Einstieg haben Sie auf dieser Seite schon gesehen und ein stets probates Haus­mittel ist Humor.

Eine lustige oder humor­voll-geist­reiche Bemer­kung ist meist eine gute Wahl für den Anfang – aber verwenden Sie dabei lieber Selbst­ironie anstatt schon zum Auftakt einen Witz über Ihren „neuen Sohn“ zu machen.

Selbst­ironie macht Sie zudem dem Publikum sympa­thisch und vermeidet die Gefahr, als Braut­vater abge­hoben oder arro­gant zu wirken.

Auch eine Anek­dote können Sie direkt am Anfang zum Besten geben.

Im weiteren Aufbau gilt es dann, einen Roten Faden einzubauen:

Ein Thema, der sich durch Ihre Braut­vater-Rede zieht.

Also ein wieder­keh­rendes Element, das Sie am Anfang einführen, und in der Mitte und am Ende der Rede wiederholen.

Das kann zum Beispiel ein Zitat sein, eine Meta­pher, eine Visua­li­sie­rung o. ä.

Der Braut­vater, der mit seiner Hoch­zeits­rede zum Star wurde, hat den Roten Faden gesucht, gefunden und eingebaut.

Achten Sie einmal darauf, welches Element sich mehr­fach wieder­holt im Laufe dieser Hoch­zeits­rede als Brautvater:

Rede-Beispiel: Die aktuell wohl beliebteste Brautvaterrede der Welt

Hier erst­mals auf Deutsch:

„Philip, ich will dir eine Geschichte erzählen.

Und wie alle guten Geschichten beginnt sie so:

Es war einmal …

Ein Vater.

Nur für den Fall, dass du es nicht heraus­finden kannst: 🙂

Dieser Vater war ich.

Dieser Vater hatte einen wunder­baren kleinen Sohn.

Er war sehr glücklich.

Eines Tages erfuhr er:

Seine Frau erwartet ein weiteres Kind.

Also betete ich:

„Lieber Gott, dein Wille geschehe …

Aber lass es bitte ein Mädchen sein!“

Und Er tat es.

Ich war der erste Mensch, der sie im Arm gehalten hat.

Und ich sah sie an – und sagte:

„Lieber Gott, lass sie wie ihre Mutter werden.“

Und Er tat es.

Sie war liebe­voll und groß­zügig und so gut und so nett.

Ich merkte:

Meine Eigen­schaften fehlten bei ihr. 🙂

Also sagte ich:

„Lieber Gott, mach sie nach meinem Vorbild.“

Und Er tat es.

Sie fing an, Last­wagen zu fahren, konnte einen Traktor steuern, lud Heu auf und kaute Tabak.

Phil, weisst du, was du bekommst? 🙂

Zugleich war sie ehrgeizig, leiden­schaft­lich und hartnäckig.

Also sagte ich:

„Lieber Gott, das reicht! 🙂

Mach sie nach deinem Ebenbild.“

Und Er tat es.

Er gab ihr die Sehn­sucht, Menschen zu dienen.

Sie liebt Menschen.

Sie widmete ihr Leben ihrer Beru­fung als Krankenschwester.

Sie hat Tote ins Leben zurückgebracht.

Und sie hat die Hand von Menschen gehalten, die ihren letzten Atemzug getan hatten.

Er gab ihr auch ein Herz für die Mission und sie ging um die Welt, zog Kanus wilde Flüsse hinauf, lag auf dem Boden, als draußen Kugeln flogen – damit sie den Menschen von Jesus erzählen konnte.

Aber immer noch fehlte etwas.

Also sagte ich:

„Lieber Gott, mach sie glücklich.“

Und sie hat dich getroffen.

Siehst du diesen Ausdruck in ihren Augen?

Ich habe ihn noch nie bei ihr gesehen.

Bis sie dich getroffen hat.

Und dafür bin ich dankbar.

Heute gebe ich dir das Beste, das ich geben kann.

Und bevor ich das tue, möchte ich nur, dass du weißt, wie hart ich und Gott gear­beitet haben, um sie so hinzubekommen. 🙂

Also, Philip, da ich meine Tochter nun in deine Hände gebe, hast du wahr­schein­lich nichts gegen einen einen kleinen Ratschlag:

Ich und Gott haben hart gearbeitet.

Versau das bloß nicht!“ 🙂

zum Video

Haben Sie die „Wieder­ho­lungs­fehler“ entdeckt?

Nur rund drei Minuten dauert die Rede – doch wie oft sagt der Braut­vater dasselbe Wort („Gott“)?

Sieben Mal!

Wort­wört­lich wieder­holt er sogar einen kompletten Satz („Und Er tat es“).

Wie oft?

Drei Mal sagt er den Satz in seiner Hoch­zeits­rede als Braut­vater – und wieder­holt ihn vari­iert erneut!

Das sind eben kein „Wieder­ho­lungs­fehler“, sondern das ist Rhetorik.

Der Rote Faden einer Rede ist wie der Refrain eines Liedes und genauso wichtig.

Noch etwas gehört zur Feingliederung:

Verschießen Sie Ihre Ideen und Ihr Anek­do­ten­pulver nicht zu schnell bei Ihrer Hoch­zeits­rede als Brautvater!

Ein rich­tiges Feuer­werk braucht zudem Pausen …

… in denen die Span­nung und die Vorfreude auf die nächste pyro­tech­ni­sche Sensa­tion steigt.

Für Ihr rheto­ri­sches Feuer­werk als Vater gilt das gleichermaßen.

Achten Sie bei Ihrer Fein­glie­de­rung darauf, wie Sie die einzelnen Sätze aufein­ander folgen lassen und aufbauen. Schaffen Sie Rhyth­mus­wechsel, Über­gänge und Zusammenhänge!

Nichts wirkt hölzerner bei Hoch­zeits­reden als eine bloße Anein­an­der­rei­hung mehr oder witziger Anekdoten.

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7. Weniger wiegt mehr bei Ihrer Brautvater-Rede

Nicht nur die menschen­freund­liche Länge – oder lieber: Kürze – der Rede ist ein wich­tiger Punkt, damit die Gäste Ihren Worten über­haupt bis zum Ende aufmerksam zuhören.

Kein Mensch ist gezwungen, Ihrer Ansprache auch wirk­lich zu lauschen …

Auch der sprach­liche Ausdruck gewinnt durch Kürzung – von unnö­tigen Adjektiven.

Ebenso empfehlen sich für den Vater zur Hoch­zeit starke, Emotionen und Bilder hervor­ru­fende Formulierungen.

Das gerne zitierte „Kino im Kopf“ ist genau der Ort, an dem sich Redner und Publikum schön nahe kommen – wie im rich­tigen Leben.

Nicht alles im Leben muss man selbst machen. Auch nicht eine Brautvaterrede.

Sparen Sie Zeit und nutzen Sie meine indi­vi­du­elle Bera­tung, lassen Sie Ihre Hochzeits­rede als Braut­vater opti­mieren oder von mir schreiben – mit Zufrie­den­heits- und Geld-zurück-Garantie!

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Autor

Inhaltsverzeichnis

I.) Häufige Fragen + Antworten Brautvaterrede
II.) In sieben Schritten zur Rede als Brautvater
Rede-Beispiele Braut­vater

Rede-Einstieg

Einstieg oder Mittelteil

Komplette Vorlagen

Brautvaterrede (Hochzeitsrede als Brautvater)

Vater der Braut, Neuwied

„Die Rede ist sehr gut ange­kommen und ein voller Erfolg gewesen.

Meine Tochter ist mir um den Hals gefallen.

Im Laufe des Abends haben mir noch viele […]

Brautvater, Kreis Fulda

„Ich lese jede Ihrer wunder­baren Zeilen mit reich­lich Tränen in meinen Augen.

Sie haben tief in mein Herz geschaut und meine Empfin­dung perfekt in herz­lich schöne […]

Brautvater, Cuxhaven

„Sie haben für mich bereits eine Hoch­zeits­rede geschrieben. Das war im für die Hoch­zeit meiner Tochter. Die kam sehr gut an. 

Jetzt beab­sich­tigt mein Sohn […]

Vater der Braut, Südpfalz

„Vielen Dank für Ihre Unter­stüt­zung an der Rede.

Es war natür­lich sehr emotional, was ein Grund­rau­schen in der Stimme mit sich bringt, hatte die Tränen meiner […]

Vater der Braut, Ruhrgebiet

„Die Rede war ein voller Erfolg 😀😀😀🙏🏼 es sind viele Tränen geflossen, aber es wurde natür­lich auch gelacht.

Meine Tochter und mein Schwie­ger­sohn haben mich doll […]

Vater der Braut, München

„Ihre Rede war echt top und alle waren begeistert!!!

Ich war auch nicht so aufge­regt, dank Ihren Tipps und dem Mikrofon!

Freund­liche und dankende Grüße“

Vater der Braut, Kreis Rosenheim

„Die Rede war ein Voll­treffer!!!

Habe ganz viel Lob und Aner­ken­nung erhalten (aber mein kleines Geheimnis für mich behalten … )

Tausend Dank dafür!!!“

Vater der Braut, Oberhausen

„Hat alles gut funk­tio­niert, Publikum, aber vor allem meine Tochter war sehr angetan.

Ich melde mich, wenn mein Sohn einmal irgend­wann dran ist.“ 🙂

Brautvater, Landkreis Starnberg

„Ganz prima.

Ich habe die Reden jetzt gerade schnell über­flogen und habe ein tolles Gefühl.

Das wird so bestimmt ganz gut klappen.

Viel­leicht habe ich noch Ände­rungs­wün­sche, viel­leicht […]

Brautvater, Kreis Unna

„Es hat alles super geklappt. 😃

Meine Tochter und mein Schwie­ger­sohn haben sich sehr gefreut. 👍

Noch­mals herz­li­chen Dank für Ihre Unterstützung.“

Brautvater, Main-Taunus-Kreis

Absolut gut!

Danke auch für die kleinen Ände­rungen, die meine Ausdrucks­weise nochmal verbessern.

Ich möchte Ihnen herz­lich für Ihr Enga­ge­ment und die Schnel­lig­keit danken, die eine gute […]

Vater der Braut, Remscheid

„Die Braut­va­ter­rede ist Ihnen sehr gut gelungen und einfach wunderbar.

Schön ausge­wogen, fest­lich und voller Wortwitz.

Wir haben beide herz­lich gelacht beim ersten Lesen.

Wir freuen uns auf […]

Brautvater, Schwäbisch Gmünd

„Die Rede ist gigan­tisch und ich werde nichts daran ändern!

Sie haben ein kleines Wunder voll­bracht und mich, mit Ihrem groß­ar­tigen Entwurf, sehr unterstützt.

Über die Reak­tion […]

Vater der Braut, NRW

„Danke für die sehr schöne Rede, mir gefällt sie auch sehr gut!

Gerne möchte ich Sie noch einmal um ihre Meinung und Hilfe bitten.

In Ihrer Rede […]

Vater der Braut, Dresden

„Wenn ich Ihre Vorbe­rei­tungen sehe, bin ich sehr opti­mis­tisch und froh, auf diese Weise zu einer gelun­genen Feier beitragen zu können.“

Brautvater, Bremen

„Ich danke Ihnen für die gelun­gene Kurz­rede.

Diese werde ich am *** benutzen und hier und da noch ein ‚persön­li­ches Wort‘ einpflegen.

Schi­cken Sie mir bitte die […]

Vater der Braut, Kreis Kleve

„Es war fulmi­nant, durch­schla­gend, glän­zend, üppig und prächtig, die von Ihnen so wunder­voll gestal­tete Rede - frei und locker – vortragen zu können – es […]

Brautvater, Südhessen

„Entschul­digen Sie bitte die sehr sehr späte Antwort.

In den Turbu­lenzen Urlaub, Hoch­zeit, Weih­nachts­fei­er­tage ist mir meine Antwort ganz in Verges­sen­heit geraten.

Ich möchte mich bei Ihnen […]

Vater der Braut, Bremen

„Zunächst vielen Dank für die zuge­sandte Rede.

Auf den ersten Blick gefällt sie mir sehr gut.

Lassen Sie mir ein paar Tage Zeit, mich damit zu beschäftigen.

Falls […]

Vater der Braut, Thüringen

„Meine (Ihre) Rede ist sehr gut ange­kommen, es gab viele feuchte Augen und großen Applaus.

Ich werde Sie und Ihr Team bei passender Gele­gen­heit weiter­emp­fehlen oder […]

Brautvater, Kreis Böblingen

„Ein Trau­zeuge wollte die Rede toppen, er ist aber leider daran gescheitert.

Es war eine perfekte Rede.

Meine Frau war ziem­lich über­rascht, denn sie kannte die Rede […]

Brautvater, Hamburg

„Meine Rede ist gut ange­kommen; einige der Gäste kamen unauf­ge­for­dert zu mir und erklärten durch Worte und Gesten, dass ihnen die Rede gefallen hat!“

Brautvater, Dortmund

„Vielen Dank – die Rede gefällt mir gut und passt auch zu mir.

Wichtig sind wie bereits gesagt auch die formalen Bestand­teile, die Sie gut inte­griert […]

Brautvater, Heidekreis

„Auch diese Rede war sehr erfolg­reich.

Die Gäste waren während der Rede alle­samt sehr ruhig, fast in sich gekehrt.

Sehr posi­tive Reso­nanzen gab es viele anschließend.

Vielen Dank […]

Vater der Braut, Schwäbische Alb

„Vielen herz­li­chen Dank für Ihre anspre­chende, fanta­sie­volle und persön­liche Rede.

Ja, sie gefällt mir.

Da ich mit einigen Passagen nicht ganz glück­lich bin bzw. das Gefühl habe, […]

Brautvater, Stuttgart

„Zuerst einmal vielen Dank.

Die Rede ist prima und so, wie ich es mir erhofft hatte.

Nennens­werte Ände­rungen sind nicht notwendig.

Jetzt heißt es Rede üben, üben, üben […]

Brautvater, Schweiz

„Die Rede war ein toller Erfolg und kam sehr gut an.

Nächstes Jahr heiratet auch noch mein Sohn, werde wieder auf Sie zukommen und freue mich […]

Brautvater, Landkreis Kassel

„An der Rede brau­chen Sie nichts zu verändern.

Sie passt und ist sehr gut, kann sie schon fast auswendig.

Vielen vielen Dank erst einmal.

Ihnen noch einen schönen […]

Brautvater, Markgräflerland

„Besten Dank für die Zusen­dung der Rede.

Meiner Frau gefällt sie auch.

Ich wollte eigent­lich eine noch witzi­gere Rede, aber meine Frau meint, es soll feier­lich und […]

Brautvater, Frankfurt

Sehr, sehr gut … ich schaue mir die Rede über’s Wochen­ende in Ruhe nochmal im Detail an … und melde mich anschlie­ßend nochmal … mir […]

Brautvater, Mainz

„Ihr Rede­ent­wurf gefällt mir sehr gut … vor allem wegen der einen oder anderen über­ra­schenden und witzigen Einlage.“

Brautvater, Kreis Herford

„Norma­lität kehrt endlich wieder ein. So habe ich Zeit, Ihnen zu schreiben.

Die Rede war ein voller und toller Erfolg.

Die Gäste waren sicht­lich gerührt, Tempos reich­haltig […]

Vater der Braut, Berlin

Prima, was Sie aus den Infos zur Braut gemacht haben, finde ich sehr gut und so kann ich morgen beru­higt auftreten.

Vielen Dank für Ihre Bemü­hungen […]

Brautvater, Lüneburger Heide

„Der Rede-Auftritt am Samstag war super.

Habe auch viele posi­tive Reso­nanzen nach der Rede erhalten.

Nun steht die nächste Rede (…) an.

Melde mich, dieses Mal aber recht­zeitig, […]

Brautvater, Bezirk Krems-Land

„Ich komme erst jetzt dazu, Ihnen zu antworten.

Um es kurz zu machen, die Rede war ein toller Erfolg!

Ich habe noch einige Klei­nig­keiten persön­li­cher Art abge­än­dert, […]

Vater der Braut, Berlin

„Vielen Dank für den Entwurf.

Auch mir hat dieser gut gefallen und gibt mir schon jetzt den „roten Faden“.

Aber wie wir Väter so sind, da geht […]

Vater der Braut, München

„Vielen Dank für die struk­tu­rellen und text­li­chen Anpas­sungen meines Entwurfs.

Ich bin sehr zufrieden, vor allem mit den Zitaten.

Ich werde diese in meine Rede einbauen.

Aller­dings werde […]

Brautvater, Kreis Kassel

„Es ist schwer, alle beson­deren Merk­male bzw. Ereig­nisse nieder­zu­schreiben, geschweige denn, sie im Kopf zu haben.

Doch glaube ich, dass Sie mir wieder eine tolle Rede […]

Vater der Braut, Bonn

„Auf den ersten Blick und nach zwei­ma­ligem Lesen gefällt mir die Rede sehr gut.

Herz­li­chen Dank dafür!!

Lassen Sie mir einige Tage um die Rede noch etwas […]

Vater der Braut, Kreis Diepholz

„Nunmehr habe ich die Möglich­keit gefunden, mir die korri­gierte Rede zu verin­ner­li­chen und stelle fest, dass ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin.

Vielen Dank für […]

Vater der Braut, Landkreis Wesermarsch

„Ich habe Ihre Rede noch gering­fügig abgeändert.

Sie kam allge­mein sehr gut an.

Beson­ders gefreut hat mich, dass ich von einer Frau, die Kommu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft und Psycho­logie studiert […]

Brautvater, Bezirk Gösgen (Schweiz)

Weid­manns­dank für diese tolle Rede! Bin gespannt, wie sie ankommt.

Werde jetzt das Ganze natür­lich auf „Schwizerdütsch“-Dialekt umschreiben!!

Die Sprit­zig­keit wird dabei aber nicht weniger sein!

Werde ihnen […]

Brautvater, Kreis Karlsruhe

„Die Braut­va­ter­rede ist absolut prima, sie gefällt mir außer­or­dent­lich gut!

Jetzt habe ich ja genü­gend Zeit, mich auf den großen Tag vorzu­be­reiten – Sie haben mir […]

Vater der Braut, Erzgebirgskreis

„Heute ein Feed­back von uns:

Ihre Rede anläss­lich der Hoch­zeit unserer Tochter war ein voller Erfolg 👍

Wir möchten uns noch­mals herz­lich bedanken.

Wir werden Sie auf jeden […]

Vater der Braut, Bonn

„Nun sind ein paar Tage ins Land gegangen, so möchte ich Ihnen doch ein kleines Feed­back zu Ihrer/unserer Braut­va­ter­rede geben.

Da ich niemals in meinem Leben […]

Vater der Braut, Düsseldorf

„Es war eine große Freude, Ihre Rede vor 110 Zuhö­rern vorzutragen.

Die Hoch­zeits­ge­sell­schaft hat herz­haft und mit vielen Lachern die Rede verfolgt und mit viel Applaus […]

Vater der Braut, Sachsen-Anhalt

„Die Rede zur Hoch­zeits­feier ist sehr gut ange­kommen.

Es gab nur posi­tive Rück­mel­dungen von Seiten der Gäste und natür­lich auch vom Braut­paar.

Unser „Lieb­lings­schwie­ger­sohn“ musste sich sogar ein paar Tränen wegdrü­cken, als […]