Musterreden und fertige Reden

Sie suchen eine Rede-Vorlage? Es liegt nicht jedem glei­cher­maßen, eine eloquente Rede zu verfassen.

Gekonnt wollen alle Fett­näpf­chen umschifft und heikle Punkte dennoch bedacht sein.

Lustig-humor­voll soll die Ansprache dabei werden – und jeder Gast mag auch noch mit der gebüh­renden Aufmerk­sam­keit beglückt sein.

Tatsäch­lich sitzen viele bei dieser Gele­gen­heit vor einem leeren, weißen Blatt Papier … und suchen verzwei­felt nach dem einen, genau passenden Formu­lie­rung – um über­haupt einmal einen Einstieg in ihre Rede zu finden.

Dabei wird langsam auch schon das Lampen­fieber spürbar, weil das Datum der Rede immer näher rückt.

Doch wie sein Lampen­fieber über­winden, wenn man nicht einmal eine Rede hat, die allen Ansprü­chen genügt?

Eine Rede schreiben ist nicht ohne Grund eine Kunst – wie viel mehr gilt dies für eine gute Rede!

Sie haben aber keine Zeit oder keine Lust für die perfekte Ausar­bei­tung Ihrer Rede?

Musterreden? Lieber Applaus!

Trotzdem möchten Sie Ihr Publikum begeis­tern und donnernden Applaus genießen?

Dann sind Sie bei uns goldrichtig.

Wir unter­stützen Sie gerne!

Wir schreiben Ihre Rede indi­vi­duell und auf den spezi­ellen Anlass bezogen.

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Machen Sie sich – und Ihr Publikum – nicht unglücklich.

Quälen Sie Ihre Zuhörer nicht mit Musterreden!

Wirklich treffend sind Musterreden niemals.

Reden gelingen immer nur individuell.

Beispiele gefällig?

Aus einer von vielen Muster­reden zum 70. Geburtstag:

„70 Jahre ist es her, seit du das Licht der Welt erblickt hast.

70 Jahre, in denen viel passiert ist.

Viel­leicht hast du noch die eine oder andere Sache aus dem großen Welt­ge­schehen im Kopf.“

Ein Rede­be­ginn, der typi­scher nicht sein kann für Musterreden.

Hier lässt sich sogar der Jahrestag beinahe beliebig austauschen!

Machen Sie doch mal die Probe aufs Exempel:

Klappt das obige Rede-Beispiel auch mit einer Ansprache zum 50, 75 oder 80 Jahren?

In nur zwei­ein­halb Zeilen gelingt es dem Redner – durch Anein­an­der­rei­hung unnützer und pauschaler Aussagen -, den Zuhörer mit seiner Dankes­rede zu langweilen.

Ohne mit einem einzigen Wort einen persön­li­chen Bezug zur Haupt­person herzustellen!

Noch platter startet dieses Beispiel aus Muster­reden zum 40. Geburtstag:

„Es feiert also jemand einen runden Jahrestag. Und das bereits zum vierten Mal. Eigent­lich unglaub­lich, oder?

40 Jahre jung zu sein, das konnten sich viele von uns in ihrer Jugend gar nicht vorstellen. Es schien ein so unglaub­lich hohes Alter …“

Hier werden die ersten beiden Sätze in der Fest­rede an einen „jemand“ damit verschwendet, einen Anlass zu beschreiben, den die Gäste ja sehr wohl kennen dürften.

Und danach verliert man sich in Behaup­tungen, von denen wenigs­tens eine darauf hindeutet („40 Jahre = hohes Alter“), dass diese Rede eigent­lich für einen 60. Geburtstag gedacht war.

Typi­sche Beispiele, die der Zuhörer schnell als Muster­reden entlarvt!

Hinzu kommen Formu­lie­rungen in den Rede-Vorlagen, mit denen Sie als Redner sich ins eigene Fleisch schneiden. Beispiel Hochzeitsrede:

Musterrede für den Brautvater?

In vielen Muster­reden für den Braut­vater ist die Rede von Tränen („mit einem lachenden und einem weinenden Auge“) und Verlust („verliere keine Tochter, sondern gewinne einen Sohn“).

Diese Begriffe sind jedoch im Allge­mein­ge­brauch negativ belegt, und auch wenn der Kontext ein anderer ist: Solche Formu­lie­rungen gehören nicht in eine gute Hoch­zeits­rede!

Musterreden

kann man häufig kostenlos laden.

Allerdings

sind sie in der Regel auch keinen Cent wert.
Musterreden und fertige Reden bringen nichts

Musterreden kostenlos? Sind umsonst.

Für den ange­henden Redner scheint es verlo­ckend, einfach und preis­wert, sich einer der infla­tionär im Internet tummelnden Muster­reden zu bedienen.

Bei näherer Betrach­tung spre­chen jedoch etliche Argu­mente gegen Muster­reden, bei denen allen­falls Namen und Daten ausge­tauscht werden. Gründe, die den Redner selbst im Nach­hinein eine vertane Chance spüren lassen – oder gar die Scha­mes­röte ins Gesicht treiben:

In erster Linie werden die Gäste es Ihnen als Redner übel­nehmen, wenn Sie sie mit Muster­reden abspeisen.

Denn sich zu einem beson­deren Anlass eine wirk­lich indi­vi­du­elle Rede einfallen lassen …

An den Wörtern, den Aussagen mühsam feilen, bis die Rede – in selbst der feinsten Nuance – exakt jene Gefühle und Wünsche ausdrückt, mit denen der Redner dem Anlass verbunden ist …

Sich diese Mühe machen – ob bei einer kleinen Dankes­rede oder einer großen Fest­rede -, das ist ein Zeichen der Wert­schät­zung den Haupt­per­sonen, Gästen und Zuhö­rern gegenüber.

Von A bis „Antritts­rede“ bis Z wie „Zum Firmen­ju­bi­läum“ gilt daher als Faust­regel noch immer der Ausspruch des Ostpreußen Johann Gott­fried von Herder – der meinte, dass eine Rede so indi­vi­duell sein muss, dass sie von keinem anderen und zu keinem anderen gehalten werden könnte.

Eine Rede halten zu dürfen, sollte man unein­ge­schränkt als eine große Ehre betrachten.

Man hat etwas zu sagen und andere Menschen sind von vorn­herein geneigt, zuzuhören.

Das ist zugleich Ehre und Verpflichtung.

Wie nichts­sa­gend aber Muster­reden sein können, zeigen obige Beispiele.

Möglich, dass sich einzelne gelun­gene Teile von Muster­reden gut in den eigenen Vortrag einbringen lassen und schnell Zeilen ins Rede­ma­nu­skript schinden.

Doch wie beschä­mend ist es für den Redner, wenn einer der Gäste im Nach­hinein per Zufall oder Such­ma­schine auf diese Muster­reden stößt, aus der man sich bedient hat?

Oder zwei Redner nutzen dieselbe Muster­rede oder Teile aus denselben kosten­losen Musterreden.

Frank Rosenbauer M. A.
Frank Rosen­bauer M. A.
Reden­schreiber, Inhaber RedeGold Rededienst

„Jede vernünf­tige Rede ist von Grund auf einzig­artig – und muss deshalb immer als Unikat komplett neu geschrieben werden.

Weil jeder Redner anders ist, jede Rede-Situa­tion, jedes Rede-Publikum, jeder Rede-Ort u. v. m.

Ich habe die Erfah­rung aus über 4.900 Reden und als Ihr ganz persön­li­cher Rede-Ghost­writer helfe ich Ihnen gerne bei Ihrer Ansprache.“