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Musterreden und fertige Reden? Es liegt nicht jedem gleichermaßen, eine eloquente Rede zu verfassen, gekonnt allen Fettnäpfchen und Negativbegriffen aus dem Weg zu gehen und jeden Gast mit der gebührenden Aufmerksamkeit zu beglücken.

Tatsächlich sitzen viele bei dieser Gelegenheit vor einem leeren, weißen Blatt Papier und suchen verzweifelt nach dem einen, genau passenden Wort.

Redenschreiben ist nicht ohne Grund eine Kunst – wie viel mehr gilt dies für eine gute Rede!

Sie haben aber keine Zeit für die Ausarbeitung Ihrer Rede?

Musterreden? Lieber Applaus!

Trotzdem möchten Sie Ihr Publikum begeistern und donnernden Applaus genießen?

Dann sind Sie bei uns goldrichtig.

Wir unterstützen Sie gerne!

Wir schreiben jede Rede individuell und auf den speziellen Anlass bezogen.

 

Jetzt gratis testen!

Frank Rosenbauer M. A.
Frank Rosenbauer M. A.Redenschreiber und Geschäftsführer RedeGold Rededienst

„Der Verzicht auf Musterreden ist für mich absolut selbstverständlich.

Manche meinen, ich hätte Rede-Vorlagen in der Schublade liegen, die ich einfach hervorholen könnte.

Das geht aber nicht.

Denn jede Rede ist anders und muss deshalb als Unikat neu geschrieben werden – weil jeder Redner anders ist, jede Situation, jedes Publikum, jeder Redeort …“

Musterreden

kann man häufig kostenlos laden.

Allerdings

sind sie in der Regel auch keinen Cent wert.
Musterreden und fertige Reden bringen nichts

Musterreden kostenlos? Sind umsonst.

Für den angehenden Redner scheint es verlockend, einfach und preiswert, sich eine der inflationär im Internet tummelnden Musterreden zu bedienen.

Bei näherer Betrachtung sprechen jedoch etliche Argumente gegen Musterreden, bei denen allenfalls Namen und Daten ausgetauscht werden. Gründe, die den Redner selbst im Nachhinein um eine vertane Chance sprechen lassen oder gar die Schamesröte ins Gesicht treiben.

In erster Linie werden die Gäste es dem Redner übel nehmen, wenn er sie mit Musterreden abspeisen wollte.

Sich zu einem besonderen Anlass eine individuelle Rede einfallen zu lassen, an den Wörtern, den Aussagen zu feilen, bis sie auf die geringste Nuance hin jene Gefühle und die Wünsche ausdrücken, mit denen der Redner dem Anlass verbunden ist, ist ein Zeichen von Wertschätzen den Hauptpersonen, Gästen und Zuhörern gegenüber.

Als Faustregel gilt noch immer der Ausspruch von Johann Gottfried von Herder, der meinte, dass eine Rede so individuell sein muss, „dass sie von keinem anderen und zu keinem anderen gehalten werden könnte.“

Eine Rede halten zu dürfen, sollte man uneingeschränkt als eine große Ehre betrachten.

Man hat etwas zu sagen und andere Menschen sind von vornherein geneigt, zuzuhören.

Das ist zugleich Ehre und Verpflichtung. Wie nichtssagend Musterreden sein können, zeigen folgende Beispiele.

Machen Sie sich - und Ihr Publikum - nicht unglücklich.

Quälen Sie Ihre Zuhörer nicht mit Musterreden!

Wirklich treffend sind Musterreden niemals.

Reden gelingen immer nur individuell.
Selbst das auszugsweise Nutzen von Musterreden birgt eine große Gefahr in sich.

Möglich, dass sich einzelne gelungene Teile von Musterreden gut in den eigenen Vortrag einbringen lassen.

Doch wie beschämend ist es für den Redner, wenn einer der Gäste im Nachhinein per Zufall oder Suchmaschine auf diese Musterreden stößt, aus der man sich bedient hat?

Oder zwei Redner nutzen die selbe Musterrede oder Teile aus den selben kostenlosen Musterreden.

Beispiele gefällig?

Aus einer von vielen Musterreden zum 70. Geburtstag:

„70 Jahre ist es her, seit Du das Licht der Welt erblickt hast. 70 Jahre, in denen viel passiert ist.

Vielleicht hast Du noch die eine oder andere Sache aus dem großen Weltgeschehen im Kopf.“

Ein Redebeginn, der typischer nicht sein kann für Musterreden.

Hier lässt sich sogar der Jahrestag beinahe beliebig austauschen.

Probieren Sie es ruhig einmal mit 60 oder 80 Jahren.

In zweieinhalb Zeilen gelingt es dem Redner – durch Aneinanderreihung unnützer und pauschaler Aussagen -, den Zuhörer zu langweilen, ohne mit einer einzigen Andeutung einen persönlichen Bezug zur Hauptperson herstellen zu können.

Noch platter startet dieses Beispiel aus Musterreden zum 40. Geburtstag:

„Es feiert also jemand einen runden Jahrestag. Und das bereits zum vierten Mal. Eigentlich unglaublich, oder?

40 Jahre jung zu sein, das konnten sich viele von uns in ihrer Jugend gar nicht vorstellen. Es schien ein so unglaublich hohes Alter …“

Hier werden die ersten beiden Sätze an einen „jemand“ damit verschwendet, einen Anlass zu beschreiben, den die Gäste ja sehr wohl kennen dürften.

Und danach verliert man sich in Behauptungen, von denen wenigstens eine darauf hindeutet (40 Jahre gleich hohes Alter), dass diese Rede eigentlich für einen 60. Geburtstag gedacht war.

Typische Beispiele, die der Zuhörer schnell als Musterreden entlarvt.

In vielen Musterreden für den Brautvater ist die Rede von Tränen („mit einem lachenden und einem weinenden Auge“) und Verlust („verliere keine Tochter, sondern gewinne einen Sohn“).

Diese Begriffe sind jedoch im Allgemeingebrauch negativ belegt, und auch wenn der Kontext ein anderer ist, gehören sie nicht in eine Hochzeitsrede.