Der große Tag: die gelungene Rede zur Einweihung
Die Gerüste sind abgebaut, die Fenster geputzt, vor dem Eingang spannt sich ein rotes Band.
Gäste, Mitarbeiter, Nachbarn und die Lokalpresse warten, jemand hält schon die Schere bereit.
Dann gehört das Wort Ihnen: die Rede zur Einweihung.
Sie ist der Moment, in dem aus einer Baustelle ein Haus wird, in dem Menschen arbeiten, lernen oder zusammenkommen.
Wie gelingt eine Einweihungsrede, an die sich die Gäste noch beim ersten Arbeitstag erinnern?

Ich habe viele Reden zur Einweihung geschrieben: für Unternehmen mit neuem Werk oder neuer Zentrale, für Gemeinden mit Feuerwehrhaus, Kita oder Schule, für Vereine mit neuem Sportplatz, für Praxen und Geschäfte.
Die besten hatten eines gemeinsam: Sie zeigten, wer in diesem Haus künftig ein und aus geht.
Die schwächsten erzählten die Baugeschichte nach, die ohnehin jeder kannte.
Bei einer Einweihung zählt das Ritual: das Band, das durchgeschnitten wird, der Schlüssel, den der Architekt übergibt, bei Kitas und Feuerwehren oft der Segen.
Ihre Rede führt zu diesem Moment hin.
Vorher gab es auf derselben Baustelle meist schon zwei Feiern, die Rede zur Grundsteinlegung und die Rede zum Richtfest; die Einweihung ist der Schluss dieser Reihe.
Eine gute Einweihungsrede öffnet die Tür, bevor das Band fällt.
Ob Sie eine Einweihungsrede für das Firmengebäude suchen, ein Grußwort zur Einweihung als Bürgermeister, eine Rede zur Einweihung des Feuerwehrhauses oder des neuen Kindergartens: Im Mittelpunkt stehen immer die Menschen, für die gebaut wurde.
Für die Feier in den eigenen vier Wänden finden Sie ein eigenes Beispiel zur Rede zum Wohnungseinzug.
Wer bei der Einweihung sagt, wer hier künftig lacht, arbeitet und lernt, hat die Gäste schon im Haus.




