Tischrede beim Geschäftsessen
Sofort den Bogen zum Business schlagen
Was interessiert Ihr Publikum bei Ihrer Tischrede?
Das Essen.
Ihre Zuhörer sind hungrig – aber nicht nach Unternehmenszahlen.
Sie sollten trotzdem Ihre Redechance nutzen und übers Geschäft reden.
Was tun?
Verbinden Sie beide Themen in Ihrer kurzen Ansprache!
Nach dem kurzen Auftakt sprechen Sie am besten direkt darüber, was die Leute interessiert: das Essen oder das Restaurant – und schlagen Sie dabei den Bogen zum Geschäftlichen.
Ein Entree soll den Magen öffnen – wenn Sie vom Essen sprechen, öffnen Sie die Ohren Ihrer Zuhörer. Doch was wie eine Vorspeise aussieht, wie eine Vorbemerkung – das ist in Wahrheit schon das Hauptgericht, der Kern Ihrer Rede.
Dadurch können Sie Ihre Rede auch tatsächlich kurz halten und schnell zum Schluss kommen.
Dazu drei Beispiele:
Tischrede-Taktik 1: Bezug aufs Essen
Sie können zum Beispiel das „Was-wäre-wenn-Spiel“ spielen: Was wäre, wenn Ihre Firma ein Menü wäre ..? Bringen Sie folgenden Satz positiv zu Ende:
„Mit dem heutigen Menü hat unsere Firma/unsere neue Produktlinie/unsere Geschäftsfreundschaft eins gemeinsam: …“
Verwenden Sie dabei „Küchensprache“. Dann haben Sie einen originellen, essensbezogenen Einstieg und schon gewonnen – denn Sie reden ja weiterhin vom Essen. Die Zuhörer lassen sich dann auch Geschäftliches gefallen. Beispiele:
„Mit dem heutigen Menü hat …“
- „… unsere Firma eins gemeinsam: Am Ende wird das süße Dessert serviert – bei uns in Form von äußerst schmackhaften Jahresergebnissen, die unseren gemeinsamen Erfolg sichern – und die wir heute zurecht feiern dürfen! 12 Prozent mehr Gewinn und 24 Prozent mehr Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr. Diese süßen Früchte des Erfolgs schmecken uns wirklich gut!“
- „… unsere neue Produktlinie eins gemeinsam: Sie ist von höchster Qualität – und mundet ganz vorzüglich! Unser neuer Topseller ist für den Endverbraucher, was ein Schweinebäckchen für den Gourmet ist: ein echter Leckerbissen!“
- „… unsere Geschäftsfreundschaft eins gemeinsam: Schon nach dem ersten Gang bekommt man Lust auf mehr! Satt sind wir noch lange nicht, sondern wir wollen uns auch weiterhin gemeinsam die Filetstücke am Markt sichern!“
Tischrede-Taktik 2: Bezüge auf einzelne Speisen
Kennen Sie den Speiseplan? Schaffen Sie dann einen ganz konkreten, also noch stärkeren Bezug zum Essen. Überlegen Sie: Welche Eigenschaften haben die dargebotenen Speisen und Getränke? Schauen Sie sich einmal dieses Zitat von Joschka Fischer an:
„Sie kommen mir vor wie ein wundervolles Soufflé im Ofen, Frau Merkel. Wir werden mal sehen, was von der Größe noch übrig bleibt, wenn da die Wähler reinpieksen.“
Steht ein Soufflé bei Ihnen auf dem Menüplan, ersetzen Sie doch einfach „Frau Merkel“ durch einen Mitbewerber oder ein Konkurrenzprodukt – und „Wähler“ durch „Kunden“. Schon haben Sie einen feine Attacke auf Ihre Konkurrenz gebastelt:
„Die neue Software von XY-Soft kommt mir vor wie ein wundervolles Soufflé im Ofen. Wir werden mal sehen, was von der Größe noch übrig bleibt, wenn da die Kunden reinpieksen.“
Verbessern Sie Fischers Idee, indem Sie das hier törichte Wort „wundervoll“ streichen (oder ist Ihre Konkurrenz etwa wundervoll?) – und den Vergleich auch begründet und konkret einleiten:
„Wenn ich sehe, dass uns gleich auch ein Soufflé à la vanille erwartet, dann muss ich sagen: Auch die neue Software von XY-Soft kommt mir vor wie solch ein Soufflé – im Ofen. Wir werden mal sehen, …“
Joschka Fischers Idee krankt jedoch: Nicht jeder weiß, was ein Soufflé ist. Und haben Sie schon mal einen Eierauflauf im Ofen gesehen?
Für die meisten Zuhörer war der Spruch daher ungeeignet. Machen Sie es besser als der Außenminister a. D.:
Leiten Sie allgemein bekannte Eigenschaften aus den Speisen ab. Beispiele:
- Hirschbraten:
„Wir bleiben der Platzhirsch …“
- Rehkeule:
„Rank und schlank wie ein Reh ist unsere Organisationsstruktur …“
- Lamm mit Honig-Sauce:
„Wir werden weiter bienenfleißig Honig saugen …“
Oder klären Sie kurz über interessante Eigenschaften auf. So manch Gemüse oder Gewürz beispielsweise soll potenzsteigernd wirken. Bringen Sie mit kleinen sexuellen Anspielungen Schwung in Ihre Tischrede!
Eine simple Forelle kann dadurch ein rhetorischer Killerwal werden – insbesondere, wenn Sie „unter Männern“ reden:
„… zu jeder guten Forelle Müllerin Art gehört ein ganzer Esslöffel Petersilie! Dieses Kraut wurde ja früher auch Bockskraut genannt, weil es müde Männer munter machen soll. Ob das stimmt, weiß keiner von uns … Denn wir sind alle hellwach und sehr munter und aktiv – was unsere diesjährige Geschäftsbilanz eindrucksvoll beweist!“
Tischrede-Taktik 3: Bezug aufs Restaurant
Spielen Sie mit dem Namen der Gaststätte – auch hier mit Ihren Kernaussagen im Sinn. Nehmen Sie das Eingangsbeispiel aus dem „Entenfang“:
„…verspreche Ihnen: Ich werd’ nicht länger reden als ein einigermaßen hungriger Fuchs braucht, um eine fette Ente zu fangen!
Und ich verspreche Ihnen zweitens: Unsere Mitarbeiter werden auch weiterhin wie ausgehungerte Füchse auf die Jagd gehen, um unseren gemeinsamen Erfolg zu sichern!“
In einem „Gasthof zur Sonne“ können Sie die „warme Sonne des Erfolgs“ aufgehen lassen – in der „Jägerstube“ blasen Sie zum Halali auf die Konkurrenz.
Im Internet können Sie vielleicht interessante Fakten zur Gaststätte finden. Wählen Sie einen besonders attraktiven Punkt aus – und schlagen Sie wieder den Bogen zu einer Ihrer Kernaussagen. Die Aufmerksamkeit des Publikums ist Ihnen sicher:
„Hier im Restaurant Querensteder Mühle wurde schon vor über 70 Jahren ein Kinofilm gedreht – Titel: ‚Krach um Jolanthe’. Dabei ging es um einen Bauern, der seine Steuerschulden nicht bezahlen will. Deshalb will das Finanzamt seine Zuchtsau Jolanthe pfänden!
Ja, liebe Gäste, auch bei uns werden die Finanzbehörden ganz begierlich! Denn wir haben im vergangenen Geschäftsjahr einen so stolzen Gewinn erzielt, dass den Freunden vom Finanzamt schon das Wasser im Mund zusammenläuft!
Genau wie uns heute – bei unserem wunderbaren Essen ..! Guten Appetit – und prosit!“
Am Ende Ihrer Tischrede sollten Sie die Chance nutzen, dass Getränke auf dem Tisch stehen. Stoßen Sie gemeinsam mit Ihren Zuhörern an und sorgen Sie damit für ein schönes Gemeinschaftserlebnis – ein guter Abschluss für Ihre Tischrede.
7 wichtige Punkte für Ihre Tischrede
1. Tischreden sind Teil unserer Kultur
Es kann bei einem Geburtstag sein, einer Weihnachtsfeier mit der Familie, der Hochzeit eines Freundes, eventuell auch einer Hochzeit des Freundes oder bei einem wichtigen Essen mit der Firma.
Jeder wird schon einmal in den Genuss einer Tischrede gekommen sein und fast jeder wird auch in den Genuss kommen, selbst eine solche zu halten.
Tischreden sind Teil unserer Kultur, sie gehören zu einer Festlichkeit dazu und kaum irgendwo anders werden Sie so viele gespitzten Ohren bei entspannter Atmosphäre finden, als zu Tisch.
2. Eine Tischrede ist eine gute Gelegenheit, in vielerlei Hinsicht
Mit einer Tischrede erreichen Sie wichtige Personen.
Unabhängig davon, ob diese Personen nun privat oder beruflich wichtig sind, mit einer gelungenen Tischrede können Sie dem Publikum schmeicheln, sie unterhalten und gleichzeitig ein persönliches Anliegen unterbringen.
3. Es gibt nicht eine Tischrede für alle Anlässe
Eine Tischrede, die auf dem Geburtstag des kleinen Bruders gut ankommt, hat auf dem Geburtstag des Chefs eventuell nicht den gleichen Erfolg.
Eine gute Hochzeits-Tischrede ist nicht gleich eine passende Rede für die Kommunion und das Weihnachtsfest mit der Familie ist natürlich nicht mit dem Treffen der Partnerfirma zu vergleichen.
Es gibt zu viele Anlässe, um sich an Musterreden halten zu können, die persönliche Note und der Bezug zu den Anwesenden muss bestehen.
4. Eine Tischrede will gekonnt sein
Die Ohren mögen zu Beginn gespitzt sein, doch können sie auch schnell wieder abdriften zu den Verlockungen des Festmahls, besonders wenn das Essen sehr gut ist.
Wenn Sie hier nicht mit einer gekonnten Tischrede das Wichtigste präzise und humorvoll auf den Punkt bringen, wird das Essen leider wichtiger und Ihre Rede schnell in kollektivem Gemurmel und dem Klang von Besteck auf Tellern untergehen.
Die Tischrede muss schmackhaft sein, als wäre sie ein Teil des Menüs, und darf dabei ihre Botschaft nicht verfehlen.
Wer nicht gerade selbst ein professioneller Redenschreiber ist, sollte sich lieber einen suchen, der ihm die Tischrede schreibt.
Der Applaus wird es Ihnen bestätigen.
5. Bei RedeGold sind Sie bestens aufgehoben
Mit RedeGold haben Sie die Crème de la Crème der Redenschreiber gefunden!
Ihre Rede wird mit professioneller Feder gefertigt und dabei individuell auf Sie zugeschnitten, danach hat nicht nur die Morgenstund Gold im Mund.
Das Team wurde unter besten Bedingungen ausgebildet und blickt auf eine Erfahrung von über 4400 verfassten Reden zurück, die Anlässe sind dabei so verschieden wie die Kunden.
Unter den zufriedenen Kunden befinden sich Privatpersonen, Politiker, weltweit vertretene Unternehmen und viele mehr.
Keine Sorge, mit RedeGold sind Sie auf der sicheren Seite, Ihre Rede wird ein voller Erfolg!
6. Bei RedeGold bekommen Sie Einzigartigkeit, keine Musterreden
Jeder Kunde hat andere Bedürfnisse, deswegen kann keine Rede vorgefertigt sein.
Umso mehr Informationen Sie uns zukommen lassen, desto individueller wird Ihre Rede.
Unsere Diskretion ist dabei oberstes Gebot!
7. Sie können sich zurücklehnen
Sie haben ohnehin schon einen vollen Terminkalender und müssen unter Zeitdruck noch eine Tischrede schreiben?
Dann zerbrechen Sie sich nicht den Kopf, es hat keinen Sinn, das Internet noch schnell nach Musterreden oder Kniggetipps abzusuchen.
Lehnen Sie sich entspannt zurück und lassen Sie andere die Arbeit für sich machen.
RedeGold liefert Ihnen, schnell und pünktlich, genau die Rede, die Sie sich wünschen. Bestellen Sie jetzt Ihre Tischrede – mit Zufriedenheitsgarantie!
