Tischrede beim Geschäftsessen

By Published On: 10. Oktober 2026Last Updated: 10. Oktober 2026

Sofort den Bogen zum Business schlagen

Was inter­es­siert Ihr Publikum bei Ihrer Tischrede?

Das Essen.

Ihre Zuhörer sind hungrig – aber nicht nach Unternehmenszahlen.

Sie sollten trotzdem Ihre Rede­chance nutzen und übers Geschäft reden.

Was tun?

Verbinden Sie beide Themen in Ihrer kurzen Ansprache!

Nach dem kurzen Auftakt spre­chen Sie am besten direkt darüber, was die Leute inter­es­siert: das Essen oder das Restau­rant – und schlagen Sie dabei den Bogen zum Geschäftlichen.

Ein Entree soll den Magen öffnen – wenn Sie vom Essen spre­chen, öffnen Sie die Ohren Ihrer Zuhörer. Doch was wie eine Vorspeise aussieht, wie eine Vorbe­mer­kung – das ist in Wahr­heit schon das Haupt­ge­richt, der Kern Ihrer Rede.

Dadurch können Sie Ihre Rede auch tatsäch­lich kurz halten und schnell zum Schluss kommen.

Dazu drei Beispiele:

Tischrede-Taktik 1: Bezug aufs Essen

Sie können zum Beispiel das „Was-wäre-wenn-Spiel“ spielen: Was wäre, wenn Ihre Firma ein Menü wäre ..? Bringen Sie folgenden Satz positiv zu Ende:

„Mit dem heutigen Menü hat unsere Firma/unsere neue Produktlinie/unsere Geschäfts­freund­schaft eins gemeinsam: …“

Verwenden Sie dabei „Küchen­sprache“. Dann haben Sie einen origi­nellen, essens­be­zo­genen Einstieg und schon gewonnen – denn Sie reden ja weiterhin vom Essen. Die Zuhörer lassen sich dann auch Geschäft­li­ches gefallen. Beispiele:

„Mit dem heutigen Menü hat …“

- „… unsere Firma eins gemeinsam: Am Ende wird das süße Dessert serviert – bei uns in Form von äußerst schmack­haften Jahres­er­geb­nissen, die unseren gemein­samen Erfolg sichern – und die wir heute zurecht feiern dürfen! 12 Prozent mehr Gewinn und 24 Prozent mehr Umsatz im abge­lau­fenen Geschäfts­jahr. Diese süßen Früchte des Erfolgs schme­cken uns wirk­lich gut!“

- „… unsere neue Produkt­linie eins gemeinsam: Sie ist von höchster Qualität – und mundet ganz vorzüg­lich! Unser neuer Topseller ist für den Endver­brau­cher, was ein Schwei­ne­bäck­chen für den Gourmet ist: ein echter Leckerbissen!“

- „… unsere Geschäfts­freund­schaft eins gemeinsam: Schon nach dem ersten Gang bekommt man Lust auf mehr! Satt sind wir noch lange nicht, sondern wir wollen uns auch weiterhin gemeinsam die Filet­stücke am Markt sichern!“

Tischrede-Taktik 2: Bezüge auf einzelne Speisen

Kennen Sie den Spei­se­plan? Schaffen Sie dann einen ganz konkreten, also noch stär­keren Bezug zum Essen. Über­legen Sie: Welche Eigen­schaften haben die darge­bo­tenen Speisen und Getränke? Schauen Sie sich einmal dieses Zitat von Joschka Fischer an:

„Sie kommen mir vor wie ein wunder­volles Soufflé im Ofen, Frau Merkel. Wir werden mal sehen, was von der Größe noch übrig bleibt, wenn da die Wähler reinpieksen.“

Steht ein Soufflé bei Ihnen auf dem Menü­plan, ersetzen Sie doch einfach „Frau Merkel“ durch einen Mitbe­werber oder ein Konkur­renz­pro­dukt – und „Wähler“ durch „Kunden“. Schon haben Sie einen feine Attacke auf Ihre Konkur­renz gebastelt:

„Die neue Soft­ware von XY-Soft kommt mir vor wie ein wunder­volles Soufflé im Ofen. Wir werden mal sehen, was von der Größe noch übrig bleibt, wenn da die Kunden reinpieksen.“

Verbes­sern Sie Fischers Idee, indem Sie das hier törichte Wort „wunder­voll“ strei­chen (oder ist Ihre Konkur­renz etwa wunder­voll?) – und den Vergleich auch begründet und konkret einleiten:

„Wenn ich sehe, dass uns gleich auch ein Soufflé à la vanille erwartet, dann muss ich sagen: Auch die neue Soft­ware von XY-Soft kommt mir vor wie solch ein Soufflé – im Ofen. Wir werden mal sehen, …“

Joschka Fischers Idee krankt jedoch: Nicht jeder weiß, was ein Soufflé ist. Und haben Sie schon mal einen Eier­auf­lauf im Ofen gesehen?

Für die meisten Zuhörer war der Spruch daher unge­eignet. Machen Sie es besser als der Außen­mi­nister a. D.:

Leiten Sie allge­mein bekannte Eigen­schaften aus den Speisen ab. Beispiele:

- Hirsch­braten:

„Wir bleiben der Platzhirsch …“

- Rehkeule:

„Rank und schlank wie ein Reh ist unsere Organisationsstruktur …“

- Lamm mit Honig-Sauce:

„Wir werden weiter bienen­fleißig Honig saugen …“

Oder klären Sie kurz über inter­es­sante Eigen­schaften auf. So manch Gemüse oder Gewürz beispiels­weise soll potenz­stei­gernd wirken. Bringen Sie mit kleinen sexu­ellen Anspie­lungen Schwung in Ihre Tisch­rede!

Eine simple Forelle kann dadurch ein rheto­ri­scher Killerwal werden – insbe­son­dere, wenn Sie „unter Männern“ reden:

„… zu jeder guten Forelle Müllerin Art gehört ein ganzer Esslöffel Peter­silie! Dieses Kraut wurde ja früher auch Bocks­kraut genannt, weil es müde Männer munter machen soll. Ob das stimmt, weiß keiner von uns … Denn wir sind alle hell­wach und sehr munter und aktiv – was unsere dies­jäh­rige Geschäfts­bi­lanz eindrucks­voll beweist!“

Tischrede-Taktik 3: Bezug aufs Restaurant

Spielen Sie mit dem Namen der Gast­stätte – auch hier mit Ihren Kern­aus­sagen im Sinn. Nehmen Sie das Eingangs­bei­spiel aus dem „Enten­fang“:

„…verspreche Ihnen: Ich werd’ nicht länger reden als ein eini­ger­maßen hung­riger Fuchs braucht, um eine fette Ente zu fangen!

Und ich verspreche Ihnen zwei­tens: Unsere Mitar­beiter werden auch weiterhin wie ausge­hun­gerte Füchse auf die Jagd gehen, um unseren gemein­samen Erfolg zu sichern!“

In einem „Gasthof zur Sonne“ können Sie die „warme Sonne des Erfolgs“ aufgehen lassen – in der „Jäger­stube“ blasen Sie zum Halali auf die Konkurrenz.

Im Internet können Sie viel­leicht inter­es­sante Fakten zur Gast­stätte finden. Wählen Sie einen beson­ders attrak­tiven Punkt aus – und schlagen Sie wieder den Bogen zu einer Ihrer Kern­aus­sagen. Die Aufmerk­sam­keit des Publi­kums ist Ihnen sicher:

„Hier im Restau­rant Queren­s­teder Mühle wurde schon vor über 70 Jahren ein Kino­film gedreht – Titel: ‚Krach um Jolanthe’. Dabei ging es um einen Bauern, der seine Steu­er­schulden nicht bezahlen will. Deshalb will das Finanzamt seine Zuchtsau Jolanthe pfänden!

Ja, liebe Gäste, auch bei uns werden die Finanz­be­hörden ganz begier­lich! Denn wir haben im vergan­genen Geschäfts­jahr einen so stolzen Gewinn erzielt, dass den Freunden vom Finanzamt schon das Wasser im Mund zusammenläuft!

Genau wie uns heute – bei unserem wunder­baren Essen ..! Guten Appetit – und prosit!“

Am Ende Ihrer Tisch­rede sollten Sie die Chance nutzen, dass Getränke auf dem Tisch stehen. Stoßen Sie gemeinsam mit Ihren Zuhö­rern an und sorgen Sie damit für ein schönes Gemein­schafts­er­lebnis – ein guter Abschluss für Ihre Tischrede.

7 wichtige Punkte für Ihre Tischrede

1. Tisch­reden sind Teil unserer Kultur

Es kann bei einem Geburtstag sein, einer Weih­nachts­feier mit der Familie, der Hoch­zeit eines Freundes, even­tuell auch einer Hoch­zeit des Freundes oder bei einem wich­tigen Essen mit der Firma.

Jeder wird schon einmal in den Genuss einer Tisch­rede gekommen sein und fast jeder wird auch in den Genuss kommen, selbst eine solche zu halten.

Tisch­reden sind Teil unserer Kultur, sie gehören zu einer Fest­lich­keit dazu und kaum irgendwo anders werden Sie so viele gespitzten Ohren bei entspannter Atmo­sphäre finden, als zu Tisch.

2. Eine Tisch­rede ist eine gute Gele­gen­heit, in vielerlei Hinsicht

Mit einer Tisch­rede errei­chen Sie wich­tige Personen.

Unab­hängig davon, ob diese Personen nun privat oder beruf­lich wichtig sind, mit einer gelun­genen Tisch­rede können Sie dem Publikum schmei­cheln, sie unter­halten und gleich­zeitig ein persön­li­ches Anliegen unterbringen.

3. Es gibt nicht eine Tisch­rede für alle Anlässe

Eine Tisch­rede, die auf dem Geburtstag des kleinen Bruders gut ankommt, hat auf dem Geburtstag des Chefs even­tuell nicht den glei­chen Erfolg.

Eine gute Hoch­­­zeits-Tisch­­rede ist nicht gleich eine passende Rede für die Kommu­nion und das Weih­nachts­fest mit der Familie ist natür­lich nicht mit dem Treffen der Part­ner­firma zu vergleichen.

Es gibt zu viele Anlässe, um sich an Muster­reden halten zu können, die persön­liche Note und der Bezug zu den Anwe­senden muss bestehen.

4. Eine Tisch­rede will gekonnt sein

Die Ohren mögen zu Beginn gespitzt sein, doch können sie auch schnell wieder abdriften zu den Verlo­ckungen des Fest­mahls, beson­ders wenn das Essen sehr gut ist.

Wenn Sie hier nicht mit einer gekonnten Tisch­rede das Wich­tigste präzise und humor­voll auf den Punkt bringen, wird das Essen leider wich­tiger und Ihre Rede schnell in kollek­tivem Gemurmel und dem Klang von Besteck auf Tellern untergehen.

Die Tisch­rede muss schmack­haft sein, als wäre sie ein Teil des Menüs, und darf dabei ihre Botschaft nicht verfehlen.

Wer nicht gerade selbst ein profes­sio­neller Reden­schreiber ist, sollte sich lieber einen suchen, der ihm die Tisch­rede schreibt.

Der Applaus wird es Ihnen bestätigen.

5. Bei RedeGold sind Sie bestens aufgehoben

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Ihre Rede wird mit profes­sio­neller Feder gefer­tigt und dabei indi­vi­duell auf Sie zuge­schnitten, danach hat nicht nur die Morgen­stund Gold im Mund.

Das Team wurde unter besten Bedin­gungen ausge­bildet und blickt auf eine Erfah­rung von über 4400 verfassten Reden zurück, die Anlässe sind dabei so verschieden wie die Kunden.

Unter den zufrie­denen Kunden befinden sich Privat­per­sonen, Poli­tiker, welt­weit vertre­tene Unter­nehmen und viele mehr.

Keine Sorge, mit RedeGold sind Sie auf der sicheren Seite, Ihre Rede wird ein voller Erfolg!

6. Bei RedeGold bekommen Sie Einzig­ar­tig­keit, keine Musterreden

Jeder Kunde hat andere Bedürf­nisse, deswegen kann keine Rede vorge­fer­tigt sein.

Umso mehr Infor­ma­tionen Sie uns zukommen lassen, desto indi­vi­du­eller wird Ihre Rede.

Unsere Diskre­tion ist dabei oberstes Gebot!

7. Sie können sich zurücklehnen

Sie haben ohnehin schon einen vollen Termin­ka­lender und müssen unter Zeit­druck noch eine Tisch­rede schreiben?

Dann zerbre­chen Sie sich nicht den Kopf, es hat keinen Sinn, das Internet noch schnell nach Muster­reden oder Knig­ge­tipps abzusuchen.

Lehnen Sie sich entspannt zurück und lassen Sie andere die Arbeit für sich machen.

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