Über mich · Geschichte
Sieben Jahre lang musste ich als Journalist fast jeden Tag Reden anhören. Viele kamen beim Publikum kaum an – manche jedoch entfalteten Wirkung. Ich passte auf und habe viel gelernt. Irgendwann wollte ich selbst wirksame Reden verfassen. Seit 1999 tue ich das beruflich.
Ein Redner lobt einen Mitarbeiter für 40 Dienstjahre und sagt, er sei „immer einsatzbereit“ gewesen, „wenn es nötig war“. Lob gemeint, Ohrfeige verteilt. Solche Sätze habe ich als junger Journalist zu Tausenden gehört. Weghören und tagträumen durfte ich nicht, ich musste ja mitschreiben.
Dabei lernte ich, was in einer Rede ankommt und was nicht. Aus dem Ärger wurde ein Beruf, aus dem Beruf RedeGold. Hier erzähle ich, wie sich alles entwickelt hat.
Chronik
Das Jahrzehnt des Zuhörens
Notizblock, Diktiergerät und die erste Schreibmaschine mit Display. Ich sitze in der ersten Reihe, höre Tausende Reden und lerne, was ankommt und was nicht.

Die Liebe zur Sprache war früh da. Mein Abitur im Fach Deutsch ist das beste meines Jahrgangs. Ich beginne als Journalist, Texter und Ghostwriter. Sieben Jahre lang sitze ich fast täglich bei Empfängen, Jubiläen und Einweihungen in der ersten Reihe und schreibe mit. Später erscheinen Artikel von mir u. a. im Handelsblatt, im FOCUS, in Psychologie heute und in der Pharmazeutischen Zeitung.
Neben der Arbeit als Journalist studiere ich an der Universität Siegen Soziologie, Psychologie und Angewandte Sprachwissenschaft und schließe als Magister ab. Meine Abschlussarbeit über die Öffentlichkeitsarbeit bei der Vorbereitung von Kongressen erscheint 1999 im Tectum Wissenschaftsverlag.
Das Redenschreiben lerne ich bei Andreas Franken (Akademie für Management-Kommunikation und Redenschreiben, Bonn) und dem Tübinger Dipl.-Rhetoriker Thilo Tröger. Mein Mentor wird Peter H. Ditko, Gründer der Deutschen Rednerschulen.
Am 13. Oktober 1999 geht meine erste Rede als Ghostwriter über die Bühne, zu einem Firmenjubiläum in Nürtingen bei Stuttgart. Im selben Jahr gründe ich in Siegen den RedeGold Rededienst Frank Rosenbauer M. A. & Co-Autoren und werde Mitglied im Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS).
Das Jahrzehnt des Aufbaus
Der Zitatenschatz ist immer noch wichtiges Handwerkszeug, doch die Reden kommen jetzt schon per E-Mail. Mein erstes eigenes Buch erscheint. Mit Seminaren, Lehrauftrag und Gütesiegel wird aus der Idee ein Unternehmen.

Der ARD-Journalist Sven Rech berichtet als Erster über mich. Meine damalige Telefonnummer 0700-REDEGOLD nennt er „konspirativ“. Zu Recht: Ohne Verschwiegenheit geht in meinem Beruf nichts.
Im selben Jahr beginne ich, das Redenschreiben weiterzugeben – als Seminarleiter der Deutschen Rednerschule, u. a. am Reichstag in Berlin.
RedeGold bekommt ein eigenes Bestellsystem. Seitdem lassen sich Reden direkt über die Website in Auftrag geben.
Zurück an der eigenen Uni, diesmal vorne am Pult: Sieben Jahre lang unterrichte ich Kommunikationskompetenz, mit überdurchschnittlichen Bewertungen der Studierenden.
Im Haufe-Verlag erscheint mein Ratgeber „Grüße und Glückwünsche – Wie sag’ ich’s richtig?“. Er steht zeitweise auf Platz 1 der Amazon-Liste für private Reden und Ansprachen.
Für den 07.07.07, einen der begehrtesten Hochzeitstermine überhaupt, bittet mich der NDR um eine Hochzeitsrede. Sie ist vielfach im ARD-Hörfunk zu hören.
Trusted Shops prüft RedeGold und vergibt sein Gütesiegel. Seit diesem Tag ist RedeGold zertifiziert, also seit fast zwanzig Jahren, und bietet damit eine externe Geld-zurück-Garantie.
Am 24. April 2009 erscheint der erste Beitrag auf gute-reden.org. Der Blog zeigt kostenlos Redebeispiele und Tipps für alle, die ihre Rede selbst schreiben. Heute sind es über 400 Redebeispiele.
Das Jahrzehnt der Routine
Laptop im Zug, Manuskript auf dem Handy, die tausendste Rede längst geschrieben. Aus dem Nischenberuf ist ein etablierter geworden.

Zum Jubiläum seiner Taschenguide-Reihe wählt der Haufe-Verlag 20 von 150 Titeln für eine limitierte Sonderausgabe aus. Mein Buch ist dabei: Am 16. August 2012 erscheint „Reden und Ansprachen“, zusammen mit dem Band „Rhetorik“ von Prof. Dr. Wolfgang Mentzel.
Zum ersten Mal unterrichte ich Redenschreiben im Ausland, an der Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern. Daraus wird eine jahrelange Lehrtätigkeit, auch in Zusammenarbeit mit der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich (Zürcher Fachhochschule).
Das Jahrzehnt der Reichweite
Shop, KI und Online-Ratgeber. Und Bestbewerteter, wo Deutsch gesprochen wird: von Flensburg bis Bozen, von Eupen bis Wien.
Eröffnung des RedeGold-Shops mit WooCommerce und MarketPress. Gesetzliche Regelungen - etwa zu Datenschutz und Verbraucherschutz - lassen sich damit deutlich zuverlässiger erfüllen. Neue Vorgaben setze ich früh um. Der Widerrufsbutton etwa, Pflicht seit dem 19. Juni 2026, wird schon Wochen vorher eingebaut.
ChatGPT ist da, und viele fragen: Braucht man noch einen Redenschreiber? Ich teste die Programme gründlich und schreibe auf, was sie können und was nicht. Daraus entsteht mein Seminar „Reden schreiben mit KI“. Mein Fazit nach vielen Tests: Die Maschine liefert Wörter. Die Geschichte, über die der Saal lacht oder weint, muss vom Menschen kommen.
Ein Vierteljahrhundert Reden – für Konzernvorstände und Kammerpräsidentinnen, Brautväter und Bräutigammütter, Geschäftsführer und Geburtstagskinder. Best- und meistbewerteter Redenschreiber im gesamten deutschsprachigen Raum.
Auf redegold.de entsteht ein Online-Ratgeber mit Beispielen und Tipps aus meiner Erfahrung, von der Antrittsrede bis zur Abschiedsrede. Meine Websites zum Thema Reden wurden inzwischen von weit über 18 Millionen Menschen besucht.
Seit 25 Jahren in den Medien
Seit dem ersten ARD-Beitrag 2001 fragen Redaktionen immer wieder nach, wenn es um Reden geht. Über 100 Medien haben inzwischen berichtet, von der Süddeutschen Zeitung über DIE WELT bis zum Tilos-Rádió in Budapest.
Das SWR-Fernsehen filmt nur den Schatten meiner tippenden Finger.
Der Bayerische Rundfunk interviewt mich, im Hintergrund läuten die Glocken des Kölner Doms.
So nennt mich 2010 der Münchner Merkur. Und das als Nicht-Bayer.
Ein „Crashkurs“ im Handelsblatt, ein Interview mit der Financial Times Deutschland und Jörg Thadeusz, drei dpa-Berichte.


In jeder Rede steckt eine Chance. Wer fünf Minuten vor 100 Menschen spricht, bräuchte dazu in Einzelgesprächen einen ganzen Arbeitstag.
Der schönste Moment ist für mich bis heute, wenn nach der Feier jemand anruft und vom Applaus erzählt. Wollen wir über Ihre Rede sprechen?
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