Reden > zum Ruhestand > Tipp 4 Die Rede zum Ruhestand aufbauen.


Reden zum Ruhestand -Teil 4 von 7

 

Es gibt eine ganze Reihe von Schemata, mit deren Hilfe Sie Ihre Rede zum Ruhestand aufbauen können.

Um nur ein Beispiel zu nennen, dasjenige der „flexiblen Argumentation“:

Sie erwecken das Interesse an der Sache - Sie nennen Ihr Thema - Sie begründen dessen Notwendigkeit - Sie führen Beispiele an - Sie machen Lösungsvorschläge.

Das einfachste Schema wäre das einer „Inforede“. Es besteht aus dem bekannten Dreiklang von These, Antithese und Synthese, während beispielsweise bei einer Jubiläumsrede dieser Dreiklang lauten müsste: Blick in die Vergangenheit, auf die Gegenwart und schließlich in die Zukunft.

Derartige Schemata können lediglich als Kompass dienen. Den Weg muss jeder selbst finden und daher sind vielfältige Variationen denkbar.

Überlegen Sie sich, welche Begrüßung Sie wählen wollen. Grundsätzlich sind ellenlange Namensnennungen von Ehrengästen eine Zumutung, gerade bei Tischreden.

Beschränken Sie sich auf drei Begrüßungen und nennen Sie Herrn Müller an erster Stelle: „Lieber Herr Müller, liebe Kollegen“.

Denken Sie daran, wie wichtig der Einstieg in Ihre Rede ist. Ein oder maximal zwei Sätze, die darüber entscheiden, ob Sie Zuhörer oder Weghörer haben.

Ein Witz, eine amüsante Anekdote, gewürzt mit etwas Selbstironie stellen einen genialen Einstieg dar und werden im angelsächsischem Sprachraum besonders geschätzt.

Vielleicht ist die Redesituation oder der Redeort zur Anknüpfung geeignet, vielleicht haben Sie Informationen, die dem Publikum nützlich sind.

Gliedern Sie den Mittelteil übersichtlich. Leser können zurückblättern, Zuhörer nicht. Es kann hilfreich sein, dem Publikum ein oder sogar mehrmals ein Zwischenfazit zu geben.

Signalisieren Sie, dass Sie zum Ende der Rede kommen, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer noch einmal anzustacheln.

Auch hier können Sie mit Hilfe einer Zusammenfassung Ihre Botschaft dem Publikum auf den Weg geben.